Der Zauberstab – das richtige Werkzeug zur Farbauswahl
Der Zauberstab ist eines der ältesten Auswahlwerkzeuge, nicht nur in Photoshop. Sein Prinzip ist so einfach wie wirkungsvoll: Klicken Sie mit dem Zauberstab in Ihr Bild, wählt das Werkzeug alle Pixel aus, die eine ähnliche Helligkeit und Farbe aufweisen. Der Zauberstab eignet sich also dann am besten, wenn Sie sehr homogene Bildbereiche auswählen möchten, etwa einen einfarbigen Studio-Hintergrund, den blauen Himmel in einer Landschaftsaufnahme oder ein unifarbiges Motiv von einem unruhigen Hintergrund.
Damit Sie mit dem Zauberstab schnell und bequem zu optimalen Ergebnisse gelangen, sollten Sie Folgendes beachten:
- Legen Sie zunächst fest, was bei mehrmaligen Klicken mit dem Werkzeug geschehen soll. Standardmäßig ist NEUE AUSWAHL vorgegeben, jeder Klick erzeugt also eine neue Auswahl, die vorherige wird gelöscht. Um eine bereits bestehende Auswahl mit jedem Klick zu erweitern, wählen Sie DER AUSWAHL HINZUFÜGEN.
- Mit TOLERANZ geben Sie vor, ob der Zauberstab nur Pixel in die Auswahl einbezieht, die exakt den angeklickten entsprechen (Wert=1). Oder ob auch Pixel berücksichtigt werden, die nur ähnlich sind.
- Ist BENACHBART ausgeschaltet, nimmt der Zauberstab alle Pixel im Bild auf, die den Auswahlkriterien entsprechen. Aktivieren Sie die Option, um die Auswahl zu begrenzen.
- GLÄTTEN sorgt dafür, dass die Auswahl nicht zu ausgezackt gerät – in der Regel schalten Sie diese Option ein.
- Besteht Ihr Bild aus mehreren Ebenen? Dann legen Sie mit ALLE EBENEN AUFNEHMEN fest, dass der Zauberstab ähnliche Pixel auf allen Ebenen mit in die Auswahl aufnimmt. Deaktiveren Sie die Option, wenn Sie die Auswahl auf die aktuelle Ebene beschränken möchten. (mv)
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