Was ist ein Farbraum?
Wenn Sie eine rote Rose fotografieren, sieht Ihre Digitalkamera vielleicht ein ganz anderes Rot, als Ihr Monitor wiedergeben kann. Und Ihr Drucker wird das Rot zunächst wieder ganz anders interpretieren als Kamera und Bildschirm. Jedes Gerät hat also seinen eigenen Farbraum, sprich in Sachen Farben seine eigene Sprache.
Damit das nicht zu babylonischer Verwirrung führt, hat Microsoft im Verein mit Hardware-Herstellern schon in der Frühzeit von Windows eine gemeinsame Sprache für Hard- und Software eingeführt: Den sRGBFarbraum.
Das ist praktisch, hat aber einen Nachteil: Der sRGB-Farbraum ist relativ klein, er bildet längst nicht alle Farben ab, die das menschliche Auge wahrnehmen kann. Und Digitalkameras „sehen“ ebenfalls mehr Farben, als in sRGB definiert sind. Moderne Tintenstrahldrucker können ebenfalls einen größeren Farbraum als sRGB reproduzieren. Adobe hat daher vor rund 10 Jahren mit AdobeRGB einen neuen Quasi- Standard eingeführt, der mehr Farben umfasst. Leider existieren beide Farbräume, also sRGB und AdobeRGB, nach wie vor parallel in der PC-Welt. Für Sie kommt es also darauf an, je nach Ausgabezweck Ihrer Bilder immer den richtigen Farbraum zu wählen. Dabei unterstützt Sie Photoshop tatkräftig.
Hier lesen Sie, wie Sie perfekt mit Farbräumen arbeiten!
Was ist digitales crossing? Lesen Sie die Antwort hier!
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