Deutsche weiterhin unzufrieden mit Kundenservice ihrer DSL-Anbieter

von Torsten Kieslich

 am 08.02.2010

Mehr als die Hälfte (56 Prozent) der Deutschen ist unzufrieden mit ihrem DSL-Anbieter. Das ist das Ergebnis der Kundenzufriedenheitsstudie 2009 von Computerbild, in der Nutzer bereits zum dritten Mal auf der Service-Webseite www.wie-ist-meine-ip.de Internet-Anbieter bewertet hatten.

Über 7.300 Teilnehmer berichteten von ihren Erfahrungen. Bewertet wurden insgesamt 18 Unternehmen - nur zwei davon schnitten "gut" ab, sieben "befriedigend", acht "ausreichend" und eines "mangelhaft". Die Nutzer verteilten Noten für Geschwindigkeit, Verfügbarkeit, Kundenservice und Preis/Leistungs-Verhältnis der DSL-Produkte.

Die Ergebnisse zeigen, dass lediglich ein Drittel der Befragten ihren derzeit genutzten Provider weiterempfehlen würde. Zudem kommt der Kundenservice bereits das zweite Jahr in Folge besonders schlecht weg: Gerade einmal 36 Prozent der Umfrageteilnehmer sind mit den Leistungen ihres Providers zufrieden. Das sind nur zwei Prozent mehr als 2008, obwohl viele Anbieter auf Unmut ihrer Kunden mit Service-Offensiven reagiert haben. Als Gründe für die schlechte Bewertung nennen die Nutzer fehlendes Fachwissen, Unfreundlichkeit und Schlampigkeit. Auch kostenpflichtige Service-Rufnummern sind immer wieder ein Ärgernis.

Gute Bewertungen erhalten nur die regionalen Anbieter Unitymedia (Nordrhein-Westfalen und Hessen) und das Münchner Unternehmen M-Net (Bayern). Vodafone folgt auf Rang drei und ist damit der beste überregionale Internet-Provider. Auf dem letzten Platz landet EWT.net (inzwischen Tele Columbus). Das Unternehmen ist lediglich in einigen Ballungsgebieten verfügbar und kommt sogar nur mit "mangelhaft" weg. Das komplette Ranking, weitere Umfrage-Details und Ergebnisse sind unter www.computerbild.de/dslumfrage abrufbar. (tok)

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