Zusatz-Tipp: „Timeout“ für Abstürze definieren

von Manfred Kratzl

 am 09.03.2010

Wenn eine Anwendung abstürzt, gibt Windows (NT/2000/XP/2003) nach einer bestimmten Zeitspanne eine Meldung heraus, dass die Anwendung nicht mehr reagiert.Gesteuert wird dies durch den „Timeout“-Wert.

Dieser gibt an, ab wann Windows ein Programm als abgestürzt erkennt.

Je höher der „Timeout“-Wert, desto länger dauert es, bis Windows merkt, ob das Programm abgestürzt ist oder nicht.

Es empfiehlt sich, diesen Wert individuell einzustellen

Der Standardwert ist auf 5000 Milisekunden (5 Sekunden) eingestellt, was für manche Programme z. B. Videobearbeitungsprogramme entschieden zu kurz ist.

Sie können den Wert dann deutlich höher (auf 100000 Millisekunden) einstellen. 

Und so können Sie diesen Wert anpassen:

  1. Über „Start“ und „Ausführen“ starten Sie mit „REGEDIT“ den Registrierungseditor.
  2. Öffnen Sie den Registrierungsschlüssel:
    „HKEY_CURRENT_USER\ControlPanel\Desktop“
  3. Erstellen Sie, falls nicht vorhanden, den DWORD-Wert „HungAppTimeout“ und weisen Sie diesem den gewünschten „Timeout“-Wert zu.

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