So erkennen Sie diesen Trojaner

von Tino Hahn

 am 31.07.2010

So gefährlich der aktuelle Trojaner auch ist, so leicht lässt er sich enttarnen, wenn Sie wissen, worauf Sie achten müssen:

Auf einem infizierten System können Sie wie gewohnt die Webseite Ihrer Bank aufrufen, um online Überweisungen vorzunehmen. Doch anstatt der tatsächlichen Webseite schaltet sich der Trojaner dazwischen und präsentiert Ihnen eine fingierte Botschaft:

    "Die [NAME DER JEWEILIGEN BANK] passt sich den hohen Kundenansprüchen an. Wir bleiben immer auf dem neusten Stand mit Sicherheitsvorschriften um unseren Kunden mehr Sicherheiten zu bieten. Unser Sicherheitsabteilung erfand ein neues Sicherheitssystem, die Angriffe von Dritten verhindert um Betrugsfälle. Diese Sicherheitssystem muss von allen Online-Banking-Kunden genutzt werden.

Wir empfehlen Ihre Daten zu Angleichung anzugeben. Sollte die Anmeldung in 48 Stunden nicht erfolgen, so wird Ihre Karte vorübergehend gesperrt, bis zu Ende der Anmeldevorgang."

Durch diese Botschaft sollen Sie davon überzeugt werden, dass Sie Ihre Kreditkartendaten eingeben. Glücklicherweise entlarvt sich diese recht geschickt gemachte Abzocke dadurch, dass der eingeblendete Text nur so von Schreibfehlern wimmelt.

Außerdem übertreibt sie es mit den verlangten Daten: In Einzelfällen wurden bis zu 20 TANs abgefragt, mit denen die Diebe dann sich direkt selbst bereichern oder sie weiterverkaufen.

Generell gilt: Geben Sie niemals Ihre kompletten Kreditkartendaten auf einer Ihnen nicht bekannten Webseite ein - auch nicht auf der Webseite Ihrer Bank. Keine Bank wird Ihre Kreditkarten-Daten abfragen und Ihnen auch kein Online-Formular anzeigen, in dem Sie Ihre Daten eingeben sollen. 

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