CeBIT 2009 präsentiert ganze Vielfalt der Open-Source-Szene

von Reiner Backer

 am 18.02.2009

Freie Software, als bekanntestes Beispiel das Betriebssystem Linux, lebt vor allem von der Arbeit tausender, ehrenamtlicher Entwickler weltweit. Um diesem wichtigen Bereich der Open Source Community eine Plattform zu geben, hat die Deutsche Messe im Vorfeld der CeBIT 2009 den „Call for Projects“ ausgeschrieben. Zahlreiche Projekte aus aller Welt nutzten die Gelegenheit, sich für einen Platz in der „Open Source Project Lounge“ zu bewerben. Jetzt stehen die Gewinner fest. In Halle 6 erhalten fünfzehn freie, nicht-kommerzielle Projekte während der CeBIT 2009 die Gelegenheit, ihre Arbeit einer breiten Öffentlichkeit vorstellen.

Das Spektrum der Präsentationen reicht von Namen, die mittlerweile Weltbekanntheit erlangt haben wie die grafischen Oberflächen Gnome oder KDE, bis hin zu Projekten, die bislang nur einem kleinen Kreis geläufig waren wie das Knowledgemanagement-System Deepamehta oder Content-Management mit Drupal. Mit dabei sind außerdem das weltweit erfolgreiche Browser-Projekt Mozilla, das Linux-Betriebssystem Debian, die Unix-basierten BSD-Varianten, die freie ERP-Software AdempiereERP, Desktop-Publishing mit Skribus und die Multimedia-Software Amarok.

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