Nutzen Sie Ihre Windows-Programme bequem unter Linux

von Reiner Backer

 am 04.05.2009

PC im PC: Statt sich beim Booten jeweils für ein Betriebssystem zu entscheiden, führt VirtualBox Windows parallel in einem Fenster unter Linux aus

Zwar besteht hinsichtlich des Software-Angebots unter Linux kein Mangel, aber manchmal braucht es dennoch die eine oder andere Windows-Anwendung. Der übliche Lösungsansatz besteht darin, Linux und Windows parallel zu installieren.

Je nach Bedarf starten Sie dann das eine oder das andere Betriebssystem. Allerdings erfordert ein Wechsel zwischen den Systemen jeweils einen Neustart des Rechners.

Deutlich mehr Komfort versprechen hingegen Virtualisierungslösungen wie sie von VMware, Parallels und Microsoft angeboten werden. Anstatt Windows parallel auf der Festplatte zu installieren, stellen die genannten Virtualisierungslösungen quasi einen PC im PC zur Verfügung. Das hat unter anderem den Vorteil, dass sich Windows nebst Anwendungen in einem Fenster auf dem Linux-Desktop ausführen lässt – die lästigen Neustarts können entfallen.

Einziger Schönheitsfehler: Die erwähnten Lösungen sind entweder kommerziell oder laufen nicht unter Linux. Abhilfe schafft da die Firma InnoTek mit der Virtualisierungslösung VirtualBox, welches zur kostenlosen Nutzung freigegeben ist.

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