Retten Sie die Partitionstabelle mit Linux

von Reiner Backer

 am 24.01.2010

Wenn die Partitionstabelle Ihrer aktiven Festplatte durch eine Systemstörung, einen Hardware-Defekt oder eine Viren-Attacke beschädigt oder sogar gelöscht wurde, geht zunächst gar nichts mehr. Was Sie dann brauchen, ist eine startfähige CD mit einem Tool zur Rekonstruktion der Partitionstabelle.

Dafür bietet sich die Linux-Distribution Insert an. Insert ist sogar klein genug, dass Sie es auf eine Mini-CD brennen oder auf einen Stick speichern können.

Insert – Open Source – Sprache: Deutsch – Dateigröße 58 MByteDownload Insert.

Um Insert auf eine CD zu brennen, laden Sie die ISO-Datei herunter. Wenn Sie das weit verbreitete Brennprogramm Nero einsetzen, klicken Sie auf „RekorderImage brennen…“. Wählen Sie die Image-Datei durch einen Doppelklick darauf aus und klicken Sie auf die SchaltflächeBrennen“.  

Die englisch- und deutschsprachige Linux-Distribution Insert enthält unter anderem Datenrettungs-Tools, Datei-Manager, Internet-Browser sowie Viren-Scanner.

Insert beinhaltet außerdem eine Reihe nützlicher Anwendungen, die Ihnen in unterschiedlichen Situationen helfen:

  • Voller Lese- und Schreibzugriff – auch auf NTFS-Partitionen unter Verwendung des Dateisystems ntfs-3g
  • Netzwerkanalyseprogramme (z. B. nmap, tcpdump)
  • Virenscanner (Clam Antivirus mit GUI avscan) und Rootkit-Scanner (z. B. chkrootkit, foremost, rootkit hunter)
  • Datenrettungs-Tools (z. B. gparted, gpart, partimage, testdisk, recover)
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