Microsoft präsentiert „Windows Phone 7“

von Torsten Kieslich

 am 22.02.2010

Steve Ballmer, Chief Executive Officer Microsoft, hat auf dem „Mobile World Congress“ die neue Generation der Windows-Phones, die „Windows Phone 7 Series“, vorgestellt. Die Plattform gruppiert Internet, Anwendungen und Inhalte in sechs thematische Bereiche (Hubs). Ein neues Design und eine verkürzte Menüführung sollen eine hohe Benutzerfreundlichkeit gewährleisten. Microsoft integriert erstmals Angebote von Zune und Xbox LIVE auf einem Smartphone. Die weltweiten Microsoft-Partner haben bereits mit der Entwicklung von Geräten auf Basis der „7 Series“-Plattform begonnen, diese werden im zweiten Halbjahr 2010 erhältlich sein.

„Windows Phone 7“ soll sich durch eine komplett neue Art der Bedienung auszeichnen. Das „Smart Design“-Konzept involviert jeden einzelnen Aspekt des Smartphones, vom Layout über die Funktionen bis hin zur Hardware. Ein zentraler Punkt von „Windows Phones 7“ sind die Themenportale, so genannte Hubs, die das Internet, die Anwendungen und die verschiedenen Inhalte bündeln.

Die dynamische Startseite setzt sich aus so genannten Live-Tiles zusammen, die sich automatisch aktualisieren. Der Benutzer kann sie individuell kombinieren. Er sieht bereits im Layout die Neuigkeiten, und kann bei Bedarf ins Detail gehen. Live-Tiles können auch selbst erstellt werden, zum Beispiel zu einem bestimmten Interessensgebiet oder einer Person. In den Tiles finden sich dann alle aktuellen Informationen, Bilder oder die neuesten Posts, unabhängig von der Quelle.

Windows Phone 7 Geräte verfügen über sechs Hubs: People, Pictures, Games, Music + Video, Marketplace und Office. Jedes „Windows Phone“ der „7 Series“ wird mit einer Bing-Taste ausgestattet sein. Die angepasste Bing-Technologie liefert zielorientiert Suchergebnisse – egal ob es sich um eine Suche auf dem Gerät selbst oder im Internet handelt.

Zahlreiche Partner werden „Windows Phones 7 Series“-Telefone in ihr Portfolio aufnehmen. Dazu zählen neben Mobilfunkanbietern wie AT&T, Deutsche Telekom AG, Orange, Sprint, Telecom Italia, Telefonica, Telstra, T-Mobile USA, Verizon Wireless und Vodafone auch Gerätehersteller wie Dell, Garmin-Asus, HTC, HP, LG, Samsung, Sony Ericsson, Toshiba und Qualcomm. Die ersten Geräte werden im zweiten Halbjahr 2010 erhältlich sein. (tok)

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