Flock dreht Firefox den Rücken zu
Neben Firefox, Internet Explorer, Safari, Opera und Chrome gibt es auch einige weitere Browser, die es sich in Nischen gemütlich gemacht haben: Der Browser Flock ist beispielsweise auf soziale Netzwerke spezialisiert und bietet nützliche Funktionen rund um Facebook und Co.
Weltweit wurde Flock rund 17 Millionen heruntergeladen und wird von rund fünf Millionen Anwendern regelmäßig genutzt. Damit ist Flock natürlich ein Zwerg, der jetzt jedoch für Furore sorgt: Bislang basierte Flock auf Firefox – doch jetzt haben sich die Entwickler entschieden, künftig auf Chrome zu setzen.
Diese Entscheidung hat Signalwirkung: Bislang hielt Flock dem Firefox-Browser in erster Linie deshalb die Treue, weil stetig technische Innovationen und Neuerungen Einzug hielten. Doch Firefox scheint seine Vorreiter-Rolle immer weiter zu verlieren. Jetzt hängen die Hoffnungen an Chrome, denn die Entwickler legen bei Googles Browser ein wahrhaft höllisches Tempo vor: Eine vollwertige Version jagt die nächste. Natürlich kann man teilweise unterschiedlicher Meinung sein, ob die neuen Funktion immer den Sprung auf die nächste Versionsnummer rechtfertigen, doch auf jeden Fall ist viel Bewegung drin in Chrome.
Immer mehr Anwender wechseln deshalb von Firefox zu Chrome, sodass sich Mozilla lieber sputen sollte, um mit Firefox 4 verlorenen Boden wiedergutzumachen. Denn die Konkurrenz heißt längst nicht mehr nur Microsoft, sondern seit geraumer Zeit auch Google. Aus dem einstigen Verbündeten ist ein Rivale geworden, der den lange Jahre finanziell unterstützten Browser jetzt mit einem eigenen Produkt Konkurrenz macht.
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