Chrome 6 wird auch Erweiterungen synchronisieren können
Google legt bei der Entwicklung seines Chrome-Browsers ein mörderisches Tempo an den Tag: Erst vor einigen Tagen ist Chrome 5 erschienen und bereits jetzt werkeln die Programmierer mit Feuereifer an der nächsten Version. Chrome 6 bringt dabei in erster Linie Neuerungen mit, die insbesondere für Besitzer mehrerer Rechner sehr interessant sind.
Chrome 6 wird über eine automatische Synchronisation von Erweiterungen verfügen. Bislang ist es bereits möglich, Lesezeichen, Einstellungen, Designs und geöffnete Tabs mit anderen Rechnern zu synchronisieren. Doch die genutzten Erweiterungen mussten bislang immer umständlich per Hand auf jedem einzelnen Rechner installiert - und natürlich auch aktualisiert - werden. Damit wird mit Chrome 6 jedoch Schluss sein.
Eine weitere Neuerung in Chrome 6 ist die native Unterstützung von PDF-Dokumenten: Es wird also kein separates Anzeigeprogramm wie der Adobe Reader mehr notwendig sein, da PDFs direkt im Browser angezeigt werden. Dadurch dürfte sich die Sicherheit erhöhen, da der Adobe Reader in den letzten Wochen immer wieder durch Sicherheitslücken auf sich aufmerksam machte. Allerdings muss Google erst noch beweisen, dass es seine PDF-Schnittstelle besser gegen Schädlinge absichert und bei entdeckten Sicherheitslücken schneller reagiert als Adobe.
Bislang stehen diese beide Funktionen lediglich in der Entwickler-Version von Chrome 6 zur Verfügung, werden aber natürlich auch Bestandteil der finalen Version von Chrome 6. Über den Erscheinungstermin informieren wir Sie natürlich rechtzeitig.
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