TrueCrypt 6.2: Mehr Leistung bei SSDs
Die Verschlüsselungs-Software TrueCrypt liegt in einer neuen Version vor, bei der in erster Linie an der Geschwindigkeitsschraube gedreht wurde und die allen Nutzern von Solid State Discs (SSD) zugute kommt:
In der Windows-Version von TrueCrypt 6.2 wird ein Read-ahead-Buffer genutzt, der für einen gehörigen Geschwindigkeitsschub sorgt: Die Entwickler selbst gehen davon aus, dass eine um bis zu 50 Prozent höhere Lesegeschwindigkeit möglich ist. Allerdings gilt dies hauptsächlich beim Einsatz von SSDs, speziellen Speichermedien, die wie eine herkömmliche Festplatte genutzt werden, jedoch ohne bewegliche Teile auskommen. SSDs erreichen dadurch ohnehin wesentlich höhere Geschwindigkeiten als konventionelle Festplatten, sind allerdings auch wesentlich teurer und von ihrer Kapazität her aktuellen Festplatten deutlich unterlegen. Allerdings kommen SSDs häufig bei teuren Business-Notebooks zum Einsatz, wo auch wiederum Verschlüsselungs-Software wie TrueCrypt relevant sein könnte, wenn mit sensiblen Daten gearbeitet wird.
Durch den neuen TrueCrypt-Bootloader kann TrueCrypt 6.2 auch mit Mainboards genutzt werden, deren BIOS viel Speicher für sich beansprucht. In vorherigen Versionen war es nicht möglich, TrueCrypt dann überhaupt zum Verschlüsseln eines Windows-Systems zu nutzen.
Neben Windows 2000, XP und Vista werden auch Mac OS X und Linux von TrueCrypt 6.2 unterstützt. Allerdings steht der volle Leistungsumfang nur unter Windows zur Verfügung, denn nur auf dieser Plattform lassen sich auch Systempartitionen verschlüsseln. Nutzer von Linux oder Mac OS X müssen damit vorlieb nehmen, dass sie ausschließlich normale Partitionen verschlüsseln können.
Download von TrueCrypt 6.2: http://www.truecrypt.org/downloads
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