VLC 1.1.0 mit Hardware-Beschleunigung - auch auf Netbooks
Probleme mit fehlenden Codecs gibt es bei VLC nicht: Das Schweizer Taschenmesser für Video- und Audiodateien bringt nämlich alle benötigten Codecs bereits mit. Deshalb erfreut sich die freie Software so großer Beliebtheit, dass auf der offiziellen Webseite die Downloads im Sekundentakt gezählt werden. Die kommende Version wird mit zwei Neuerungen noch mehr Anwender für sich überzeugen:
Denn VLC 1.1.0 bringt endlich eine Hardware-Beschleunigung mit sich – wer eine schnelle Grafikkarte in seinem Rechner stecken hat, kann seinen Prozessor deutlich spürbar entlasten. Der Grafikprozessor übernimmt dann die Dekodierung des Videosignals, während sich der Prozessor anderen Aufgaben zuwenden kann. Dadurch wird bei Notebooks im Idealfall auch die Akku-Laufzeit erhöht, da die Grafikkarte in der Regel weniger Energie benötigt als der Prozessor. Die Prozessorauslastung soll durch die Hardware-Beschleunigung auf unter zehn Prozent bei HD-Videos sinken.
Bislang ächzen und keuchen Netbooks unter der Last von hochauflösenden Videos – doch damit könnte VLC 1.1.0 ein Ende machen: Die kommende VLC-Version unterstützt die weit verbreiteten Atom-Prozessoren von Intel sowie den ION-Chipsatz von Nvidia. Dadurch könnte die nötige Leistung aus den mobilen Minirechnern gekitzelt werden, damit HD-Videos nicht in eine Ruckelorgie ausarten.
Ein konkreter Veröffentlichungstermin für die finale Version von VLC 1.1.0 ist bislang noch nicht bekannt. Allerdings wurde bereits die erste Vorschau-Version veröffentlicht.
Download der aktuellen Version von VLC:
www.winopen.de/downloads/details/download/02/VLC-Media-Player/
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