CPU – Temperatur kontrollieren
Beugen Sie einem Leistungsabfall durch Überhitzung vor
Eine zu hohe Arbeitstemperatur ist nicht nur bei Pentium-4-Prozessoren ein Problem. Moderne Hochleistungschips erzeugen – umgerechnet auf die Fläche – weitaus mehr Wärme als die Kochplatte eines Haushaltsherdes. Ein Blick auf die Prozessortemperatur lohnt daher auch bei Athlon- und Core-Prozessoren.
Um die Prozessortemperatur einigermaßen verlässlich zu ermitteln, gibt es zwei Möglichkeiten. Zum einen können Sie im BIOS nachsehen. Meist heißt das entsprechende Menü „Hardware-Monitoring“ oder ähnlich. Alternativ können Sie auch die nachfolgend vorgestellten Tools einsetzen.
Name | Download | Beschreibung |
Dual Core Center | Nur für MSI-Motherboards. | |
Coretemp | Liest die Temperatur von Athlon-64- und Core-Prozessoren aus. | |
Easytune | Nur für Gigabyte-Motherboards. | |
Everest | Umfangreiches Systeminformatonsprogramm. Unterstützt nahezu alle CPUs, die eine Mess-Diode enthalten. | |
PC Probe | Nur für Asus-Motherboards. |
Setzen Sie Programme ein, mit denen Sie die Temperatur des Prozessors auslesen können
Als Richtwerte gelten die folgenden Bereiche:
Prozessor | Unbedenklich | Normal | Zu heiß |
Core 2 Duo | <50°C | 51-70°C | >71°C |
Athlon 64 X2 | <45°C | 46-60°C | >61°C |
Athlon 64 | <45°C | 46-65°C | >66°C |
Pentium D | <45°C | 46-65°C | >66°C |
Pentium 4 | <45°C | 46-65°C | >66°C |
Ungefähre Temperaturbereiche ausgewählter Prozessoren; die für Ihren Chip zulässige Temperatur kann abweichen; Gewissheit schaffen hier nur Datenblätter von den Internetseiten der Chiphersteller (www.amd.de, www.intel.de)
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