Motherboard – Auswahlkriterien
Das Entscheidende beim Kauf des Motherboard ist der verwendete Chipsatz. Hier gilt: Sie sollten lieber etwas mehr für einen modernen Chipsatz und eine gute Ausstattung ausgeben.
Tipp! Achten Sie darauf, dass das Motherboard ein Vista-Logo besitzt. Zusätzlich sollten Sie im Datenblatt kontrollieren, ob die neuen Vista-Funktionen ReadyBoost, ReadyDrive und SuperFetch unterstützt werden.
Tipp! Zukunftsicher ist im Übrigen ein Motherboard, das auch eine externe SATA-Schnittstelle bietet. E-SATA-Festplatten sind schneller als USB-Platten.
Hinweis: Achten Sie in diesem Fall beim Kauf der Grafikkarte darauf, dass der Chipsatz auch die SLI-Fähigkeit der Grafikkarte unterstützt. So können Sie mit nForce-Chipsätzen von NVIDIA auch nur zwei Grafikkarten mit NVIDIA-GPU (Grafikprozessor) einsetzen.
Wollen Sie nur eine Grafikkarte verwenden, können Sie jeden Chipsatz mit jeder Grafikkarte kombinieren.
Hinweis: Eine auf dem Motherboard integrierte Grafikkarte sollten Sie nur verwenden, wenn anspruchsvolle 3-D Anwendungen bei Ihnen nur selten zum Einsatz kommen. Denn bei diesen Motherboards wird ein Teil des Hauptspeichers für den Grafikchip verwendet. Dieser ist zum einen langsamer als Speicher auf einer Grafikkarte. Zum anderen konkurrieren CPU und der Prozessor auf der Grafikkarte (GPU) beim Speicherzugriff. Der gesamte Rechner wird dadurch deutlich langsamer.
So viel müssen Sie ausgeben: Motherboards für den Büro-PC erhalten Sie für ca. 60 Euro. Bei einem Allround-PC müssen Sie etwa 120 Euro und bei einem High-End-Rechner etwa 150 Euro investieren.
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