Tricks für USB-Sticks - so nutzen Sie die Möglichkeiten Ihres USB-Sticks maximal aus

18.01.2012

Einen USB-Stick einfach nur zum Speichern von ein paar Dateien zu nehmen, unterfordert die Fähigkeiten moderner USB-Sticks. So nutzen Sie die Möglichkeiten Ihres USB-Sticks zukünftig besser aus.


Praktisch jeder PC-Anwender setzt heute einen oder mehrere USB-Sticks ein. Die Preise der kleinen Speicherwunder sind extrem gefallen und schon auf einem 16-GB-Stick haben Sie rund die dreifache Kapazität eines Standard-DVD-Rohlings zum Datentransport, zur Datensicherung oder zum Datenaustausch zur Hand. Im praktischen Umgang helfen Ihnen die folgenden Tricks, maximalen Komfort und Nutzen aus Ihren USB-Sticks zu ziehen:

  • Ein immer wieder angesprochener Streitpunkt ist die Notwenigkeit des Abmeldens des USB-Sticks, bevor er abgezogen wird. Faustregel: Wenn Sie nur Daten lesen, können Sie den Stick in jedem Fall auch „kalt“ abziehen. Wenn Sie hingegen auch Schreibzugriffe vorgenommen haben, können sich noch Daten in einem Schreibpuffer befinden, die nicht auf den Stick geschrieben sind. In dem Fall sollten Sie den Stick über den Windows-Systray (Systembereich) erst abmelden und dann abziehen.
  • Bevor Sie einen USB-Stick für den Datentransport verwenden, sollten Sie das verwendete Dateisystem prüfen. Denn mit FAT32 und NTFS bieten sich zwei sehr unterschiedliche Dateisysteme an. Vorteil von FAT32 ist die große Kompatibilität auch zu anderen Betriebssystemen als Windows, wie z.B. Linux, und diversen anderen Geräten wie Tablets oder Netbooks. NTFS hingegen ist leistungsfähiger und nutzt die Kapazität des Sticks besser aus, allerdings ist die Nutzung damit mehr oder weniger auf die Windows-Welt beschränkt.
  • Die Schreibgeschwindigkeit eines USB-Sticks ist deutlich niedriger als die Lesegeschwindigkeit. Das hat zur Folge, dass das Schreiben größerer Dateien oder Datenmengen eine erhebliche Zeit dauern kann. Um wenigstens die mögliche Geschwindigkeit maximal auszunutzen, sollten Sie in einer USB 2.0-Umgebung den USB-Stick für einen solchen Kopiervorgang einzeln an einen Root-Hub direkt an Ihrem PC anschließen. Dort muss er sich die USB-Bandbreite nicht noch mit anderen Geräten teilen.
  • Sie haben noch einen „alten“ USB-Stick mit geringer Kapazität übrig, den Sie praktisch gar nicht mehr brauchen? Prima! Dann nutzen Sie ihn doch als „Schlüssel“ für Ihren PC. Mit der kostenlosen Software StickSecurity 2 Basic (ab Windows XP einzusetzen) ersetzt Ihr USB-Stick das lästige (und knackbare) Passwort. Ist der entsprechend vorbereitete USB-Stick vom Rechner abgezogen, ist das System gesperrt. Die Sperre wird beim Anschluss des Sticks wieder aufgehoben. Praktisch: Ein Stick kann sogar mehrere PCs sperren und zugänglich machen.

 

 


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