ARM plant eigene Netbook-Prozessoren
Bislang ist der britische Chip-Hersteller ARM nur auf dem Markt für Mobiltelefone mit eigenen Prozessoren vertreten und gut im Geschäft - doch jetzt soll auch der Netbook-Markt erobert werden:
ARM plant, in dieses Marktsegment einzusteigen und in direkte Konkurrenz zum Atom-Prozessor von Intel zu treten. Zu diesem Zweck wurde bereits mit der Entwicklung einer eigenen Variante der Linux-Distribution Ubuntu begonnen, die mobile Minirechner mit ARM-Prozessoren ermöglichen soll.
ARM begründet diesen Schritt damit, dass die langjährige Erfahrung aus dem Handy-Sektor auch bei Netbooks genutzt werden soll. Besonders die hohe Energie-Effizienz der ARM-CPUs soll dabei helfen, Marktanteile zu erobern. ARM hält dabei auch Laufzeiten von bis zu 24 Stunden für möglich und verweist dabei auf die große Erfahrung im Bereich von Systemen, die auf einem Chip geliefert weden, in den auch Multimedia-Fähigkeiten integriert sind.
Ab April 2009 soll die optimierte und angepasste Ubuntu-Version erhältlich sein.
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