Windows 7 Starter: Netbook-Käufer häufig nicht über Einschränkungen informiert
Während sich Windows 7 als Desktop-Betriebssystem großer Beliebtheit erfreut, sind Netbook-Besitzer nicht so gut auf Microsofts neuesten Wurf zu sprechen:
Zwar wurde Windows 7 Starter von der geplanten Beschränkung auf maximal drei gleichzeitig laufende Programme befreit, doch die anderen Gängelungen ärgern viele Anwender. So lässt sich der Bildschirm-Hintergrund nicht ändern und auch die Wiedergabe von DVDs ist nur mit zusätzlicher Software möglich. Das Windows Media Center fehlt ebenso wie die Aero-Oberfläche mit ihren transparenten Effekten.
Viele Käufer eines Netbooks mit Windows 7 wissen jedoch im Vorfeld nichts von diesen Einschränkungen und sind dementsprechend enttäuscht. Microsoft selbst empfiehlt den Einsatz von Windows 7 Home Premium auf Netbooks, doch die Lizenzkosten treiben natürlich auch den Preis des Netbooks in die Höhe – momentan ist jedoch der niedrige Preis das Hauptargument für die Anschaffung eines Netbooks. Microsoft könnte hier Gefahr laufen, es sich mit einer wichtigen Zielgruppe zu verscherzen.
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