Troubleshooting: Externes eSATA-Laufwerk wird nicht erkannt

12. Juni 2013
Rudolf Ring Von Rudolf Ring, Hardware, News & Trends ...

eSATA ist eine schnelle Schnittstelle, speziell für den Anschluss externer Laufwerke. Mit den richtigen Pannenhilfe-Maßnahmen beheben Sie Schwierigkeiten bei Anschluss und Betrieb problemlos selbst.

Film, Fotos, Backups und Musik benötigen viel Speicherplatz, daher sind externe Speicher sehr im Trend. Externe Laufwerke mit eSATA-Schnittstelle sind speziell für leistungshungrige Festplatten mit hohen Kapazitäten geeingnet. Die heute verbreiteten, externen Festplattenlaufwerke sind noch überwiegend mit der Standard-Schnittstelle USB 2.0 aus-gerüstet, die eine Geschwindigkeit von 480 Mbit/s bietet. Bei wirklich großen Dateien wie beispielsweise Filmen ist das ein spürbarer Leistungs-Flaschenhals, weshalb sich manch ein PC-Anwender eine externe Festplatte zugelegt hat, die zusätzlich mit einer eSATA-Schnittstelle (external-SATA) ausgerüstet ist. Denn eSATA bietet mit 3.000 Mbit/s theoretisch einen Geschwindigkeitsvorteil bis zum Sechsfachen von USB 2.0.

Davon bleibt in der Praxis des Laufwerkeinsatzes zwar nur rund eine Verdoppelung der Leistung oder anders betrachtet eine Halbierung der Transferzeiten übrig, aber auch das ist im Alltagsbetrieb schon sehr beachtlich. Allerdings gibt es bei der Verbindung eines externen Laufwerks mit dem PC per eSATA einige Störfaktoren. Mit diesen Checkpunkten beheben Sie typische Fehler rund um die Nutzung der eSATA-Schnittstelle:

  • Sind intern noch keine SATA-Laufwerke angeschlossen und wird das Laufwerk nicht erkannt, müssen die SATA-Schnittstellen des Rechners noch im PC-BIOS eingeschaltet werden. Rufen Sie dazu unmittelbar nach dem Einschalten des Rechners das BIOS auf. Wie der BIOS-Aufruf vorzunehmen ist, entnehmen Sie der Dokumentation zu Ihrem PC oder Mainboard. Meist ist Funktionstaste [F2] zu betätigen. Kontrollieren Sie im BIOS die Menüs auf eine Einstellmöglichkeit zu eSATA. Finden Sie dort eine Einstellung „Disabled“, setzen Sie diesen Befehl auf „Enabled“.
  •  Je nach BIOS-Version ist es zudem möglich, dass auch die Betriebsart der eSATA-Schnittstelle einzustellen ist. Hierbei werden die Alternativen IDE, AHCI und RAID angeboten. Benutzen Sie aus Kompatibilitätsgründen bei externen Lauf-werken das klassische IDE (Integrated Drive Electronics).
  • Besonders fies ist, dass bis heute der erstmalige Anschluss von Laufwerken per eSATA-Laufwerk auch massive Treiberprobleme enthüllen kann. Denn auf manchen Marken-PC-Mainboards von MSI, ASUS und Intel befinden sich Steuerchips für eSATA, die bei der Windows-Installation nicht automatisch eingerichtet werden. Das betrifft insbesondere Chips des Herstellers Marvell.
  • Damit die eSATA Schnittstelle funktioniert, muss in jedem Fall ein spezieller Treiber installiert werden. Erst dann wird im Windows-Geräte-Manager der Marvell eSATA-Controller aktiv. Da Marvell sich aber nicht als Endkunden-Lieferant begreift, ist der Bezug des Treibers zuweilen schwierig. Die beste Lösung ist, beim Mainboard-Hersteller nachzufragen oder per Suchmaschine nach „Marvell MV-61“ zu fahnden.

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