Analysieren Sie Abstürze durch defekte CPU-Kühler
Falsch montierte, lose oder zu schwach dimensionierte CPU-Kühler gehören zu den häufigen Pannenursachen. Selbst wenn die Kühlleistung eines bestimmten Kühlers für die Abwärme des Prozessors ausreicht, kann es zu Abstürzen durch Hotspots kommen.
Diese lokalen Überhitzungen entstehen dadurch, dass die CPU sich nicht gleichmäßig aufheizt, sondern die Software beispielsweise nur die Gleitkomma-Einheit stark beansprucht. Winzige Luftblasen in der Wärmeleitpaste, Furchen und Risse im Pad, falscher Anpressdruck durch die Kühler-Montageklammer oder eine verkantete Position des Kühlers können zu ungleichmäßiger Wärmeableitung führen.
Ein typisches Symptom von Hotspots ist, dass der Windows-Desktop und weniger leistungsintensive Anwendungen laufen, der PC beim Start rechenintensiver Programme aber abstürzt. Leider ist dies kein eindeutiger Hinweis auf Wärmefehler – ein zu schwaches oder instabiles Netzteil kann ganz ähnliche Abstürze verursachen.
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