DSL-Verbindung zwischen Splitter und Modem
Der Splitter wird üblicherweise über ein Standardnetzwerkkabel (RJ-45, Patchkabel) mit dem ADSL-Modem verbunden. ADSL-Modems sind in unterschiedlichsten Ausführungen erhältlich. Bei fast allen DSL-Anbietern gibt es das Modem derzeit gratis zum DSL-Vertragsabschluss dazu. Weiterhin können Sie zwischen verschiedenen Modemvarianten wählen.
Die folgende Liste gibt Ihnen einen Überblick über die gängigen ADSL-Modemtypen sowie über die für den Anschluss an den PC erforderliche Hard- und Software.
Modemtyp/ Anschlusstechnik | Treiber | Installationsaufwand/ Fehlerrisiko | Vor- und Nachteile |
Ethernet-DSL-Modem (extern)/ Ethernet (RJ-45-Netzwerkkabel erforderlich) | Nicht erforderlich | Sehr gering bis gering; verfügt Ihr PC bereits über einen Ethernet-Anschluss, mussen Sie weder das PC-Gehäuse öffnen noch einen Treiber zum Betrieb des Modems installieren. Bietet Ihr PC keinen Ethernet-Anschluss, müssen Sie zunächst eine Netzwerkkarte nachrüsten. Für die meisten Karten liefert Windows XP bereits passende Treiber mit, sodass die Installation meist unproblematisch verläuft. | ADSL-Modems mit Ethernet-Anschluss sind sehr flexibel einsetzbar und lassen sich sowohl direkt an der LAN-Schnittstelle am PC als auch an Hardware-Routern betreiben. Letztere bieten Ihnen die Möglichkeit, gleich mehrere PCs über einen einzigen DSL-Anschluss mit dem Internet zu verbinden. Das geht zwar auch über den PC, aber dann benötigen Sie noch eine zweite LAN-Schnittstelle im PC. |
USB-DSL-Modem (extern)/ USB (USB-Kabel erforderlich) | Erforderlich | Gering; der Anschluss gestaltet sich dank USB-Schnittstelle und der komfortablen USB-Unterstützung von Windows XP denkbar einfach. Die Treiber sind inzwischen ebenfalls weitgehend ausgereift. | Ein Öffnen des PC-Gehäuses, wie es beim Nachrüsten einer Netzwerkkarte nötig ist, entfällt, da USB-Schnittstellen bereits seit Jahren zur PC-Standardausstattung gehören. Allerdings ist es deutlich aufwändiger, sich den ADSL-Anschluss mit mehreren PCs zu teilen. Zudem muss in diesem Fall der PC, an dem das USB-Modem angeschlossen ist, eingeschaltet bleiben. Darüber hinaus ist die CPU-Belastung beim Einsatz von DSL-Modems mit USB-Anschluss höher als beim Anschluss von ADSL-Modems mit Netzwerk-Anschluss. |
PCI-ADSL-Modem (intern)/ PCI-Steckplatz | Erforderlich | Mittel; für das PCI-Modem (Steckkarte) müssen Sie PC-Gehäuse jedoch in jedem Fall öffnen und auch einen entsprechenden Treibermüssen Sie zwingend installieren bzw, einrichten | PCI-ADSL-Modems setzen einen freien PCI-Steckplatz voraus, benötigen dafür aber keinen zusätzlichen Platz auf dem Schreibtisch, wie es bei externen Modems der Fall ist. Die übrigen Nachteile ähneln denen der USB-Modems. Wenn mehrere PCs über den DSL-Anschluss mit dem Internet verbunden werden sollen, kommen Sie mit einem Router besser zurecht. |
WLAN-Router mit integriertem oder separatem Ethernet-ADSL-Modem (extern)/ WLAN | Nicht erforderich | Sehr hoch; zwar hält sich der Aufwand für die Verkabelung der einzelnen Komponenten dank der WLAN-Funktechnik in Grenzen, allerdings können sich bei der Einrichtung der WLAN-Funkstrecke sowie bei der DSL-Konfiguration des Routers viele Fehler einschleichen. | PCs lassen sich komfortabel ohne „Strippenziehen“ und unabhängig voneinander mit dem Internet verbinden. Ein zentraler und ständig laufender PC wie bei der Bereitstellung via Windows ICS-Dienst (Internet Connection Sharing) oder entsprechender Routing- oder Gateway-Software ist nicht nötig. Allerdings muss bei den meisten PCs der WLAN-Anschluss in Form von USB- oder PCI-Steckkarten nachgerüstet werden. Letztere erfordern wiederum ein Öffnen des Gehäuses. Auch PC-seitig setzt das Einrichten der WLAN-Hard- und Software einiges an Know-how voraus. Zudem ist die maximale Reichweite in Wohnräumen auf etwa 40 Meter begrenzt. |
Externe Router/Switch-Kombination | Nicht erforderlich | Sehr niedrig. Sternförmige Verkabelung der anzuschließenden Netzwerkkomponenten. | Anders als beim WLAN-Router schließen Siehier die PCs per Kabel direkt am Switch an, an den intern auch ein Router angeschlossen ist. Er stellt die Verbindungen zum ADSL-Modem her. Neben PCs können Sie auch Drucker oder Scanner mit LAN-Schnittstelle anschließen. |
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