Entfernen Sie für die Fehlersuche „überflüssige“ Karten
Kann das Netzteil als Fehlerquelle ausgeschlossen werden, geht es daran, durch gezielten Rückbau die Fehlerquelle zu ermitteln. Dabei sollten Sie zuallererst immer kontrollieren, ob die Fehlersignalisierung Ihres Motherboards Ihnen weiterhilft. Die Fehlersignalisierung Ihres Motherboards ist im Handbuch zu Ihrem Board ausführlich beschrieben. Sie erfolgt aber leider weder technisch noch vom BIOS her einheitlich. Kontrollieren Sie daher zuerst, ob beispielsweise Beep-Töne oder Diagnoseanzeigen schon auf einen bestimmten Fehlertyp hindeuten.
Helfen Ihnen die BIOS-Signale nicht weiter, entfernen Sie zuerst die Erweiterungskarten, deren Funktion nicht unbedingt zum Start und Betrieb des PCs benötigt werden. Der technische Hintergrund: Über das Bussystem kann eine defekte Erweiterungskarte das ganze System stören oder durch Ressourcenprobleme auch „nur“ den Windows-Start verhindern. Hinzu kommt, dass jede Erweiterungskarte das Netzteil belastet. Als Faustregel können Sie 15 bis 20 Watt bei einfachen Karten und Controllern anunehmen. Möglich ist zudem, dass ein überlastetes Netzteil nicht mehr alle Komponenten mit den notwendigen Betriebsspannungen kann.
Tipp! Dokumentieren Sie den gesamten Vorgang, insbesondere auch, in welchen Steckplätzen die Erweiterungskarten installiert waren. Hilfreich ist dabei eine Digital- oder Handy-Kamera.
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