Hybrid-Festplatte - Funktionsweise
Alle Festplatten haben neben den Magnetscheiben einen DRAM-Cache, der bis zu 32 MByte groß ist. Im DRAM-Cache werden die Schreib- und Lesezugriffe zwischengespeichert, um die Lese- und Schreibvorgänge auf der Festplatte zu optimieren.
Hybrid-Festplatten besitzen zusätzlich noch einen weiteren Cache, der mit Flash-Speicher realisiert ist: den Flash-Cache. Dieser hält die meistverwendeten Daten vorrätig. Anders als bei herkömmlichen Zwischenspeichern gehen die im Flash-Speicher abgelegten Daten auch nach dem Ausschalten nicht verloren. Somit muss die eigentliche Festplatte nur noch bei Bedarf gestartet werden, also bei drohendem „Überlauf“ des Flash-Speichers oder wenn Daten benötigt werden, die im Flash-Speicher nicht vorgehalten werden. Das spart zeitraubende Festplattenzugriffe und senkt zudem den Stromverbrauch, da die Festplatte nicht mehr ständig mitlaufen muss.
Der Tempogewinn der neuen Laufwerke beträgt rund 100 Prozent beim schnelleren Windows-Start. Ähnlich hoch ist der Effekt beim Start von häufig benutzten Programmen.
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