PC-Tuning: Speichererweiterung mit Risiko - Betriebsstabilität sichern beim RAM-Upgrade
Bekanntermaßen gibt es für einen PC kaum ein besseres, leistungsorientiertes Tuning als eine komfortable Ausstattung mit Arbeitsspeicher.
Beispielsweise läuft ein Windows XP-Rechner erst mit 2 GB RAM richtig komfortabel „rund“. Bei Windows Vista sind es 4 GB, die erst ein optimales Laufverhalten ermöglichen, bei Windows 7 sind es bei der 32-Bit-Version ebenfalls 4, bei der 64-Bit-Version sogar 8 GB Arbeitsspeicher für die beste Speicherbestückung.
Die Speicheraufrüstung tut der Stabilität des Rechners aber nicht in allen Fällen gut. Denn es kursieren im Billigpreissegment immer wieder Speichermodule, die qualitativ mangelhaft oder gar fehlerhaft sind. Von Fachleuten wird daher immer wieder vor dem Einbau von ungetesteten oder ungelabelten DRAM-Speichermodulen gewarnt, zumal auch „gefälschte“ Speichermodule mit unrichtigen Leistungsangaben immer mal wieder in den Verkauf gelangen.
Wenn Sie Module zur Speichererweiterung einbauen, sollten Sie daher Ihren Rechner danach unbedingt ein bis zwei Tage „burn in“ laufen lassen, um die dauerhafte Betriebsstabilität zu prüfen. Kommt es dabei zu Instabilitäten, sollten Sie den Speicher im Rahmen der Gewährleistung umtauschen und zu höherwertigen Modulen eines Markenherstellers greifen.
Wichtig: Vermischen Sie alte und neue Speichermodule in einem PC möglichst nicht, sondern tauschen Sie alle Speichermodule. Auch das dient der Stabilität und Geschwindigkeit.
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