Phoenix-BIOS – Beepcodes auswerten
Beim Start des PCs wird ein Power-on-Self-Test (POST) vom BIOS durchgeführt, der alle für den Systemstart notwendigen Hardware-Komponenten überprüft. Tritt bei der Überprüfung ein Fehler auf, gibt
das BIOS Fehlermeldungen oder Pieptöne ähnlich wie Morsezeichen von sich. Mithilfe dieser Beeps zeigt Ihnen das BIOS an, dass es bei der Selbstdiagnose ein Problem gefunden hat, z. B. einen Speicherfehler oder einen Defekt des Motherboards. Um den POST abzuarbeiten, muss die CPU jedoch noch funktionieren.
Identifizieren Sie die Bedeutung des Beepcodes mithilfe der folgenden Tabelle:
Phoenix-BIOS- | Bedeutung | Lösung |
1-2-2-3 | BIOS-Checksumme falsch. | Nehmen Sie ein BIOS-Update vor. Tritt der Fehler immer noch auf, tauschen Sie das BIOS aus. |
1-2-3-1 | DRAM-Refresh ungenügend. | Überprüfen Sie den richtigen Sitz der Speicherbausteine. Tauschen Sie den Speicher zum Test aus. Falls Sie Timing-Werte verändert haben, stellen Sie die Parameter auf die ursprünglichen Werte zurück. |
1-2-3-3 | Fehler im DMA-Controller. | Auslöser ist evtl. ein falsch herum aufgestecktes Kabel am Diskettenlaufwerk. In den meisten Fällen hilft jedoch nur der Austausch des Motherboards. |
1-3-3-1 | Fehler im RAM. | Überprüfen Sie den richtigen Sitz der Speicherbausteine. Tauschen Sie den Speicher zum Test aus. |
1-4-2-1 | CMOS-Fehler. | Tauschen Sie die CMOS-Batterie. Lässt sich der Fehler dadurch nicht beseitigen, führen Sie ein BIOS-Setup zur Fehlerkorrektur aus. |
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