Standard-Ports vermeiden
Für viele Anwendungen aus der rechtlichen Grauzone wie beispielsweise File-Sharing werden standardmäßig bestimmte TCP-/UDP-Ports verwendet, z.B. 4662/4663.
Sofern die Anwendungen eine freie Konfiguration der Ports zulassen, sollten Sie besser nicht diese bekannten Standard-Ports verwenden. Schalten Sie stattdessen am WLAN-Router andere Ports dafür frei, z.B. 5663/5664. Denn einerseits beobachten die Provider den Datentransfer an diesen Standard-Ports besonders aufmerksam oder unterbinden ihn teilweise sogar. Andererseits vermuten Schadprogramme nicht zu Unrecht an dieser Stelle „nutzbare“ Lücken. Konkrete Konfigurationshinweise hierzu finden Sie in den Foren zu den jeweiligen Anwendungen.
Weiterhin sollten Sie selbstverständlich das Hersteller-Passwort für den Zugang zu Ihrer Router-Konfiguration abändern, am besten in Form einer Buchstaben-Ziffern-Kombination. Außerdem sollten Sie auch die Möglichkeit der Funk-Fernadministration abschalten. Die meisten WLAN-Router lassen das Abschalten zu. Konfigurationsänderungen am Router können Sie dann nur noch dann vornehmen, wenn Sie lokal über eine LAN-Verbindung mit dem Router verbunden sind.
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