Volle Power für die AGP-Grafikkarte
Wenn es bei aufwändigen 3D-Spielen oder Multimedia-Anwendungen zu Aussetzern oder ruckelnden Bildern kommt, sollten Sie die AGP-Einstellungen im BIOS-Setup-Programm prüfen. Diese finden Sie beim Award-BIOS im Menü Advanced Chipset Features bzw. beim AMI-BIOS unter Advanced oder Chipset Setup.
Tipp! Sollten Sie in diesem Menü keine Einstellungen für Ihre AGP-Grafikkarte finden, klicken Sie auf den Eintrag Chipset Configuration.
Tipp! Einige BIOS-Versionen bieten mit der BIOS-Option AGP Bus Turbo Mode einen General-Schalter, um die AGP-Einstellungen auf die optimierten Werte zu setzen. Ist bei Ihrem BIOS-Setup-Programm diese Option vorhanden, stellen Sie diese auf Enabled.
- AGP Mode: Mit dieser Einstellung bestimmen Sie den Datendurchsatz. Stellen Sie diese BIOS-Option auf „Enabled“ bzw. 8x, um die höchste AGP-Geschwindigkeit einzustellen. Nur wenn bei aufwändigen 3D-Anwendungen Abstürze vorkommen, sollten Sie den Datendurchsatz verringern und so den Auslöser der Systemstörung beseitigen.
- AGP Fast Write: Stellen Sie diese BIOS-Option auf Enabled, damit die CPU Daten direkt zur GPU der Grafikkarte senden kann. Damit wird der längere Weg über den Arbeitsspeicher vermieden und die Grafikperformance um bis zu 10 bis 30 % beschleunigt. Insbesondere bei Grafikkarten mit NVIDIA-Chipsatz werden Sie eine Beschleunigung feststellen.
- AGP Aperture Size: Das AGP-Speicherfenster (Aperture = Loch, Blende) gibt die Größe eines virtuellen Adressbereichs hinter Ihrem normalen Systemspeicher an, der vom Grafikcontroller direkt ansprechbar ist. Zugriffe auf diesen Bereich werden direkt an den AGP-Bus weitergeleitet. Mit einer Einstellung von 64 MByte oder 128 MByte treffen Sie meist eine gute Wahl.
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