Wenn Onboard-Komponenten nicht mehr funktionieren

15.10.2008

Im Menü Advanced Chipset Features finden Sie die BIOS-Optionen für die auf Ihrem Motherboard integrierten Onboard-Komponenten. Sollte eine (oder mehrere) davon nicht funktionieren, sollten Sie einen Blick in dieses Menü werfen: Ist die betreffende Komponente überhaupt mit der Option Enabled aktiviert?

Wenn Sie hingegen die auf Ihrem Motherboard integrierte Onboard-Komponente durch eine separate Steckkarte ersetzen möchten, sollten Sie deren Pendant auf dem Motherboard mit Disabled deaktivieren. Verwenden Sie also beispielsweise statt dem auf dem Motherboard integrierten Grafikchip eine externe Grafikkarte, sollten Sie die Onboard-Komponente abschalten. Damit beugen Sie Störungen oder gar einem Ausfall der Grafikfunktion vor und sparen zudem noch Ressourcen.

Nachfolgend die BIOS-Optionen für die wichtigsten Onboard-Komponenten. Um die Onboard-Komponente zu aktivieren, stellen Sie die BIOS-Option auf Enabled. Zum Abschalten wählen Sie Disabled.

  • Onboard VGA: Mit dieser BIOS-Option legen Sie fest, ob Sie den auf dem Motherboard integrierten Grafikchip verwenden möchten.
  • Onboard Audio: Hier können Sie die auf dem Motherboard integrierte Soundfunktionalität aktivieren oder deaktivieren. Ein Deaktivieren ist immer dann sinnvoll, wenn Sie eine Soundkarte in Form einer Erweiterungskarte oder als externes USB-Gerät betreiben möchten.
  • Onboard LAN: Diese BIOS-Option verwenden Sie zum Aktivieren bzw. Deaktivieren des auf Ihrem Motherboard integrierten Netzwerkanschlusses. Wenn Sie kein Netzwerk einsetzen und den Anschluss auch nicht für einen DSL-Zugang nutzen, sollten Sie die Option deaktivieren. Sie sparen so Ressourcen.
  • OnChip USB 1, OnChip USB 2: Über diese Einstellung können Sie die auf Ihrem Motherboard integrierten USB-Schnittstellen ein- und ausschalten.
  • Onboard RAID-Chip: Unter dieser BIOS-Option können Sie den integrierten RAID-Controller auf dem Motherboard aktivieren bzw. deaktivieren.
  • Onboard FDC Controller: Ist kein Diskettenlaufwerk installiert, können Sie die Einstellung deaktivieren. Sie geben so je nach Konfiguration einen IRQ und einen DMA-Kanal frei.
  • On Chip IDE Controller: Hier können Sie einstellen, ob Sie den Onboard IDE-Controller verwenden möchten oder nicht. Wenn Sie ein RAID-Array einrichten, müssen Sie meist den IDE-Controller deaktivieren.
  • Onboard Chip SATA: Unter dieser Option können Sie die S-ATA-Schnittstelle aktivieren bzw. deaktivieren.
  • Onboard I/O Chip Setup: In diesem Untermenü können Sie diverse Controller-Anschlüsse und Ports einstellen.

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