XP: Voraussetzungen für das Heimnetzwerk (2)

14.10.2008

Vorteil der Sterntopologie: Auch beim Ausfall eines Systems arbeiten die anderen teilnehmenden Systeme unbeeinflusst weiter

Wenn Ihre Geräte halbwegs aktuell sind, sind die Voraussetzungen für das Einrichten Ihres Heimnetzwerks oder LANs (Local Area Network) schnell erfüllt:

Separate Netzwerkkarten werden heute praktisch nicht mehr benötigt: Alle PCs und Notebooks bieten die Netzwerkfunktion schon ab Werk „onboard“. Immer mehr Motherboards werden nicht nur mit FastEthernet oder Gigabit-Ethernet ausgestattet, sondern enthalten auch ein Modul für den direkten Betrieb an einem Wireless-LAN. Und das Nachrüsten eines älteren PCs mit einer PCI-Netzwerkkarte kostet Sie weniger als zehn Euro.

Einen Router mit integriertem Switch (Netzwerkknoten) erhalten Sie beispielsweise beim Abschluss eines DSL-Vertrags häufig geschenkt. Je nach Anbieter handelt es sich sogar um einen WLAN-Router, sodass Sie Ihr Heimnetz auch über Funkverbindungen statt über Netzwerkkabel aufbauen können. Auch eine Mischung von kabelgebundenen und funkgebundenen Geräten ist möglich. Außerdem benötigen Sie natürlich einen Internetanschluss, also je nach technischem Stand einen Kabel-, DSL- oder notfalls sogar einen Analog-Modem-Anschluss oder aber einen ISDN-Adapter, der für den Internetzugang aller am Netzwerk beteiligten PCs mit dem Netzwerkknoten verbunden wird.

Nicht ganz einfach und meist mit Kosten verbunden ist nur der Anschluss weiterer Geräte an Ihr Netzwerk, vor allem der Anschluss von Druckern. Denn die im privaten Bereich vorherrschenden Tintenstrahldrucker sind bis auf wenige teure Modelle nicht mit einer Netzwerkschnittstelle ausgestattet. Besitzt Ihr Drucker keine solche Schnittstelle, Sie setzen einen Router ein, der auch einen USB-Port für den Druckeranschluss anbietet. Sie können aber auch einen Print-Server mit USB- oder Parallelport-Druckeranschluss benutzen (ab ca. 70 Euro), der Ihren Drucker netzwerkfähig macht.

Der Aufbau Ihres Heimnetzwerkes selbst gestaltet sich dann dank der modernen Patchkabel mit RJ-45-Westernstecker/-buchsen recht einfach: Alle PCs werden per Kabel oder Funk (WLAN) an einen Switch angeschlossen, der neben dem Funkanteil meistens auch noch einen Routeranteil enthält.

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Reiner Backer ist seit 14 Jahren für Computerwissen als Redakteur in den Bereichen Windows, Linux...

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