Angriffe über Web-Anwendungen bei Hackern besonders beliebt
Bis zu 38.000 automatische Angriffe pro Stunde auf Web-Applikationen.
Imperva, führender Anbieter von Datensicherheitssystemen für kritische Unternehmensdaten, veröffentlicht heute die Ergebnisse des zweiten Imperva Web Application Attack Report.
Unternehmensapplikationen 10 Mal pro Sekunde unter Beschuss
Imperva überwachte und protokollierte Angriffe durch die Beobachtung von 40 verschiedenen Webapplikationen im Internet. Der Bericht beschreibt Häufigkeit, Typ und Herkunftsland jedes einzelnen Angriffs, um Sicherheitsverantwortlichen eine bessere Priorisierung ihrer Abwehrmechanismen zu erlauben.
Die wichtigsten Ergebnisse zusammengefasst:
- Automatische Angriffe weiter auf dem Vormarsch - Der WAAR2 Studie zufolge wurden in dem Messzeitraum von sechs Monaten zwischen 130.000 und 385.000 einzelne Angriffe pro Monat über die 40 beobachteten Webapplikationen festgestellt. Zu Spitzenzeiten waren also einzelne Unternehmensapplikationen bis zu 38.000 mal pro Stunde oder 10 Mal pro Sekunde unter Beschuss.
- Hacker nutzen häufig Webapplikationen, da diese Angriffe nur schwer als solche zu identifizieren sind - Imperva hat zwei unterschiedliche Typen von Angriffen auf Web-Anwendungen ausgemacht: Comment-Spamming und Email-Extraction. Comment-Spamming platziert bösartige Links in das Kommentar-Feld, um Suchmaschinen-Ergebnisse zu verändern. Email Extraction erstellt eine Liste von Email-Adressen für Spam-Attacken. Auf diese Typen entfielen 14 Prozent aller untersuchten Angriffe auf Geschäftsanwendungen.
- Geografischer Ursprung häufiger Angriffe Email-Extraction Angriffe wurden häufig vom Afrikanischen Kontinent ausgeführt.
- Eine überproportionale Menge an Comment-Spamming-Aktivitäten kam aus der osteuropäischen Region.
- Hacker nutzen 5 bekannte Software-Schwachstellen - Die 5 meistgenutzten Schwachstellen in der Software sind: Remote File Inclusion (RFI), SQL Injection (SQLi), Local File Inclusion (LFI), Cross Site Scripting (XSS) sowie Directory Traversal (DT). Letztere Beiden sind die am weitesten verbreiteten Angriffswege, da diese die niedrigste Sicherheitshürde für Hackerangriffe darstellen.
Quelle: Imperva
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