Fehler kann Windows 7 zum Abstürzen bringen
In der finalen Version von Windows 7 ist ein Bug enthalten, mit dem das gesamte Betriebssystem zum Absturz gebracht werden soll.
Ironie des Schicksals: Kein nagelneuer Bestandteil von Windows 7 ist für diesen Absturz verantwortlich zu machen, sondern ein echtes Urgestein, das bereits seit einer gefühlten Ewigkeit an Bord von Windows ist. Mit Checkdisk, dem standardmäßig in Windows 7 enthaltenen Tool zum Prüfen von Festplatten kann der Speicher so sehr belegt werden, dass das System abstürzt.
Dieser Bug kann jedoch weder von Hackern in irgendeiner Weise für ihre Zwecke genutzt werden noch besteht Gefahr, dass der Anwender versehentlich diesen Fehler mehr als einmal aktiviert. Wir dokumentieren diesen Fehler deshalb primär zu Demonstrationszwecken, da ohnehin davon ausgegangen werden kann, dass er mit einem Patch in absehbarer Zeit beseitigt wird.
Es muss unter Windows 7 lediglich die Eingabeaufforderung mit Adminrechten gestartet werden und dort der Befehl "CHKDSK" mit dem Parameter "/r" ausgeführt werden. Dieser Parameter soll eigentlich dafür sorgen, dass gefundene Fehler automatisch repariert werden. Falls jedoch mehrere physische Laufwerke vorhanden sind und zum Prüfen nicht das Systemlaufwerk ausgewählt wird, kommt es zu dem oben beschriebenen Problem.
Es ist also wirklich eher ein Problem, das im Praxisbetrieb kaum jemals auftreten wird, da der Fehler nur unter bestimmten Voraussetzungen auftritt und auch noch bei der Eingabe des "CHKDSK"-Befehls der Buchstabe des zu prüfenden Laufwerks vergessen werden muss. Andernfalls funktioniert CHKDSK problemlos.
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