Gefährliche Schwachstelle in Opera 10.61 noch ohne Schutz durch Update
In der aktuellen Version 10.61 des beliebten Browsers Opera wurde eine kritische Sicherheitslücke entdeckt, für die derzeit noch kein Sicherheits-Update zur Verfügung steht.
Die Lücke wurde von Sicherheitsexperten erfolgreich unter Windows XP SP3 getestet. Ob auch andere Versionen betroffen sind, kann bisher nicht sicher ausgeschlossen werden.
Angreifer können durch einen Fehler beim Einbinden von DLL-Dateien eigene Dateien laden lassen, die dann Schadcode enthalten und von Opera ausgeführt werden. Die Schwachstelle ermöglicht beispielsweise Angriffe beim Öffnen von HTML-Dateien von WebDAV- oder SMB-Freigaben.
Schützen können Sie sich momentan nur, indem Sie keine Dateien öffnen, die auf nicht vertrauenswürdigen Freigaben liegen. Insbesondere Links aus nicht vertrauenswürdigen Quellen sollten Sie nicht öffnen, bevor Opera ein Update bereitgestellt hat.
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