Gefährliche Sicherheitslücke in Adobe Reader und Acrobat 9.3.4 geschlossen
Das Sicherheits-Update beseitigt zwei gefährliche Schwachstellen in den PDF-Programmen Adobe Reader und Adobe Acrobat.
Beide Lücken wurden von Adobe als gefährlich eingestuft, weil sie das Einschleusen und Ausführen von Code auf fremde Systeme ermöglichen. Sobald Angreifer Sie zum Öffnen einer präparierten PDF-Datei bringen, wird beispielsweise Schadcode ausgeführt, der Ihr System infiziert. Die präparierten PDF-Dateien verbreiten Angreifer häufig über Websites oder E-Mails. Dabei stürzt Ihr PDF-Programm zwar ab, jedoch gibt es danach keine weiteren Anzeichen für einen Angriff.
Betroffen von der Sicherheitslücke sind der Adobe Reader in den Versionen 8.2.3 und 9.3.3 sowie der Adobe Acrobat in den Versionen 8.2.3 und 9.3.3. Es ist gut möglich ist, dass auch ältere Versionen die Schwachstelle enthalten.
Nach Angaben von Adobe, wurden die Sicherheitslücken bisher noch nicht für Angriffe im ausgenutzt. Nachdem ein Angriff über die Schwachstelle jedoch auf der IT-Sicherheitskonferenz Black Hat Ende Juli demonstriert wurde, entschloss sich das Unternehmen für ein Notfall-Update. Solche Updates werden außerhalb des regulären Update-Zyklus veröffentlicht. Andernfalls wäre dieses Update erst mit dem nächsten regulären Patchday am 12. Oktober veröffentlicht worden.
Um sich vor der gefährlichen Schwachstelle zu schützen sollten Sie Ihren Rechner sobald wie möglich auf die neuen Versionen Adobe Reader 8.2.4 oder Adobe Reader 9.3.4 sowie Adobe Acrobat 8.2.4 oder Acrobat 9.3.4 aktualisieren.
Mit unseren Experten-Tipps sind Sie auf der sicheren Seite!
- Wir benötigen Ihre E-Mail-Adresse für die Zusendung des Newsletters.
- Wir geben Ihre E-Mail-Adresse garantiert nicht an Dritte weiter.
- Jederzeit abbestellbar durch einen Link im Newsletter.



