Gemein und hinterhältig: Phishing per Schadsoftware
Während Phishing-Versuche per E-Mail relativ leicht zu erkennen und damit auch abzuwehren sind, ist eine weitere Phishing-Variante erheblich heimtückischer. Hierbei infizieren Phisher die PCs ihrer Opfer zum Beispiel mit Trojanern und leiten den Datenverkehr zwischen dem PC des Opfers und dem Server der Bank auf eigene Server um. Ohne spezifisches Fachwissen ist diese Variante des Phishings schwer zu erkennen.
Gelingt es Phishern, einen Trojaner auf Ihrem PC zu installieren, lassen sich damit theoretisch alle Daten Ihres PCs ausspähen. Haben Sie – aus Gründen der Bequemlichkeit – Ihre PIN und die von der Bank übermittelte TAN-Liste auf Ihrem PC als Datei gespeichert, kann diese natürlich ebenfalls in die Hände der Phisher fallen.
Trojaner und andere Schadsoftware können nur „erfolgreich“ arbeiten, wenn sie auf schlecht oder gar nicht geschützten PCs installiert werden. Deshalb ist – besonders wenn Sie Ihre Geldgeschäfte über das Internet abwickeln – ein ständig aktuell gehaltener Virenscanner unumgänglich. Zusätzlich sollten Sie eine Firewall und die jeweils aktuellen Windows-Sicherheitsupdates installieren, da Trojaner bekannte Sicherheitslücken in Windows aktiv nutzen.
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