Massiver Anstieg gefälschter E-Mail-Fehlermeldungen
Die Malware-Industrie intensiviert Angriffe via E-Mail-Fehlermeldungen. In Vergleich zum durchschnittlichen Aufkommen dieser gefährlichen Spam-Art von Januar bis Juli 2009 schnellte die Rate im August drastisch nach oben. Die Betrüger gehen dabei äußerst raffiniert vor: Die gefälschten Non-Delivery-Reports (NDR) sehen aus wie die echten Meldungen, die Nutzer über Zustellungsschwierigkeiten informieren. Sie nutzen sogar persönliche Daten wie den Namen oder die E-Mail-Adresse des angeblichen Absenders und wirken so authentischer. Ein Verweis auf weitere Informationen im Anhang soll dazu verleiten, der Malware Tür und Tor zu öffnen.
Nur knapp zwei E-Mails von 100 sind gewollt, schreibt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Viele der 98 Prozent Spam-Mails werden ausgefiltert. Trotzdem setzt die professionelle Malware-Mafia weiter auf diesen Kanal, um ihre Programme auf die PCs zu spielen. Seit August bedient sie sich massiv gefälschter Fehlermeldungen, so die Analysen der PandaLabs.
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