Nächste Runde im Spam-Wettlauf auf Twitter
Trend Micro warnt vor der nächsten Runde im Schlagabtausch zwischen Cyberkriminellen und Twitter. Denn der Betreiber des beliebten sozialen Netzwerks hat in jüngster Zeit einige Webseiten-Einschränkungen vorgenommen, um die Möglichkeiten für die Versender von Spam-Nachrichten zu beschneiden. Dazu gehört unter anderem der Twitter Link Service, der bei der Konvertierung einer Webadresse diese gegen eine Liste potenziell gefährlicher Seiten prüft. Seither rüsten die Cyberkriminellen auf und verbreiten aktuell ein Werkzeugset, mit dem sich Twitter-Spam trotz der genannten Einschränkungen verschicken lässt.
Dieses "Twitter Kit" bietet effektive Funktionen wie zum Beispiel die Möglichkeit, via socks5 proxy Nachrichten an Tausende so genannter Follower zu senden. Außerdem lassen sich die Follower anderer Twitter-Nutzer durchsuchen, können an diese Follow-Einladungen geschickt werden, ist es möglich, von Twitter gesetzte Kontenbegrenzungen zu durchbrechen.
Twitter-Nutzer sind daher gut beraten, verdächtige Follower abzuweisen und nach Spam aussehende Links nicht anzuklicken.
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