Rootkit hat es auf Windows mit 64-Bit abgesehen
Dass Windows-Nutzer immer wieder Gefahr von Rootkits droht, ist keine neue Nachricht - doch jetzt wurde ein bereits seit längerer Zeit existierendes Rootkit so manipuliert, dass es auch 64-Bit-Versionen von Windows infizieren kann.
Dabei handelt es sich dabei um das erste Rootkit, dass es explizit auf die 64-Bit-Versionen von Windows Vista und Windows 7 abgesehen hat.
Das Rootkit manipuliert den Master Boot Record der Festplatte, sobald es einen Rechner erfolgreich infizieren konnte. Dadurch ist es für das Rootkit eine Kleinigkeit, seinen Programm-Code verschlüsselt auf der Festplatte abzulegen. Konventionelle Antiviren-Software beißt sich daran die Zähne aus. Nach einem Neustart wird dann weiterer Code nachgeladen, durch den eine geheime Hintertür für Dritte geöffnet wird, die sich auf diese Weise Zugang zum System verschaffen.
Glück im Unglück: Bislang verbreitet sich das Rootkit ausschließlich über Porno-Websites, sodass keine Gefahr von anderen Seiten droht. Doch dies dürfte sich schnell ändern, sodass auch hier gilt, was natürlich auch generell gilt: Bewegen Sie sich nur auf Webseiten, denen Sie voll und ganz vertrauen.
Aufgrund der rapide zunehmenden Verbreitung von Windows-Betriebssystemen mit 64-Bit ist davon auszugehen, dass auch Rootkits mit Ansteckungsgefahr für 64-Bit zunehmen werden.
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