Vorsicht! Verbindungsdaten und Serverprotokolle speichern Ihren Online-Weg
Da Sie einen Vertrag über den Internetzugang mit Ihrem Provider haben, kennt dieser auch Ihren Namen und Ihre Anschrift. Dazu meist auch Geburtsdatum und andere persönliche Informationen. Doch das ist noch nicht alles: auch die Verbindungsdaten jeder Onlinesitzung werden von Ihrem Provider gespeichert, unter anderem die IP-Adresse, die Ihnen zugewiesen wurde, Beginn und Ende der Verbindung mit Datum und Uhrzeit und, sofern dies zur Abrechnung nötig ist, die Menge der übertragenen Daten.
Sogar wenn Sie eine Internetseite öffnen, werden Ihre Daten protokolliert. Ihre Zugriffe auf die Internetseiten werden vom Betreiber automatisch in Protokollen aufgezeichnet. Zu den gespeicherten Daten zählen unter anderem Ihre IP-Adresse, der Zeitpunkt, das Herkunftsland, Ihr Betriebssystem, die Sprache Ihres Browsers und weitere Informationen, wie z. B. von welcher Internetseite Sie gerade gekommen sind.
Häufig hinterlassen Sie sogar noch mehr Spuren auf den Internetseiten eines Betreibers. Cookies speichern persönliche Daten, denn die Cookie-Technik erlaubt einem Web-Server, auf Ihrem PC Informationen zu hinterlegen. Meist handelt es sich dabei um Adress- oder andere Anwendereingaben. Wenn Sie diese Internetseite erneut aufrufen werden diese Daten aus der Cookie-Datei übertragen und Sie ersparen sich etwas Eingabearbeit.
Wenn Sie nun alle Informationen zusammenfassen, so lässt sich damit Ihre Identität bestimmen und wann Sie auf welche Internetseiten gesurft sind. So lassen sich auch Verhaltensmuster bestimmen, die für gezielte Werbemaßnahmen verwendet werden können.
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