Android ist die beliebteste Plattform für neue Malware
Symbian OS (für Nokia-Geräte) hält zwar den traurigen Rekord für die größte Gesamtanzahl von Malware-Varianten, doch derzeit ist Android eindeutig das Ziel Nummer 1 der Hacker.
Trojaner, die Premium-SMS-Nachrichten versenden, sind für Malware-Autoren weiterhin attraktiv. Schafft es die Malware auf das Handy zu gelangen, versucht der Trojaner das gekaperte System bei teuren SMS-Abonnement-Premiumdiensten anzumelden. Die Malware löscht dann unbemerkt alle Abonnement-Bestätigungen, sodass der Handy-Besitzer nichts von den böswilligen Aktivitäten bemerkt.
Trojaner zeichnen die Telefongespräche auf
Zusätzlich wird versucht, die Telefongespräche an den Hacker weiterzuleiten. Da die Angreifer nicht wissen können, ob gleich die ersten Gespräche die gewünschten Informationen liefern, bleibt diese Malware über größere Zeiträume unerkannt auf dem Gerät.
Eine andere Form des Informationsdiebstahls erfolgt mithilfe von Root-Exploits, die den Zugriff auf Systemdatenbanken ermöglichen. Dadurch können Angreifer auf alle Daten mobiler Geräte einschließlich der SMS-Datenbank, E-Mails und Kontakte zugreifen.
Apropos mobiler Geräte: Ericsson rechnet für das Jahr 2020 mit 50 Milliarden internetfähigen Geräten – ein gewaltiger Sprung im Vergleich zu 1 Milliarde im Jahr 2010. Angriffe auf Mobilgeräte wie iPhones, Android- sowie andere Geräte werden damit für Hacker weiter attraktiv bleiben.
Quelle: McAfee
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