Spam-Welle: Nehmen Sie sich vor den neuen betrügerischen Spam-Mails in Acht

18.05.2010

Spammer werden immer kreativer bei der Verbreitung von Schadcode-verseuchten E-Mails mit infizierten Datei-Anhängen oder Links zu gefährlichen Websites.


Oft können selbst Experten die betrügerische E-Mails nicht mehr auf den ersten Blick als Spam identifizieren, da sie unter anderem scheinbar von einem seriösen Absender stammen. Bei aktuellen Angriffen sollen Sie nun einmal mehr mit zahlreichen Versprechungen zur Installation von Schadprogrammen verleitet werden:

"Hallo! Sie erhalten heute eine iTunes Geschenkkarte im Wert von $50.00. Öffnen Sie iTunes, bestätigen Sie Ihren Account mit dem Code in der Zip-Datei und kaufen Sie sofort Musik, Spiele und Videos."

Leider klingt dieses Versprechen so verlockend, dass bereits zahlreiche Empfänger der E-Mail in die Falle getappt sind. In Wahrheit verbirgt sich im Anhang "iTunes_certificate_277.zip" mit der Datei "iTunes_certificate_277.exe" allerdings ein gefährlicher Trojaner. Er lädt nach seiner Ausführung direkt weitere Schadprogramme herunter und verschafft den Angreifern Zugang zu Ihrem System.

Ähnlich geht ein Schadprogramm vor, das getarnt als Windows 7 Kompatibilitäts-Check in Ihrem digitalen Postfach landet. Auch hier enthält die angehängte Datei nicht den versprochenen Kompatibilitätstest, sondern ein Trojanisches Pferd. Auch dieses Schadprogramm installiert nach der Ausführung direkt weitere Malware auf Ihrem Rechner.

E-Mails mit ausführbaren Dateien im Anhang werden bereits von vielen Anbietern, beispielsweise Google-Mail, direkt blockiert. Falls Sie eine E-Mail mit einer ausführbaren Datei erhalten, sollten Sie diese keinesfalls starten. Ein aktuelles Antivirusprogramm mit Echtzeitprüfung kann zwar in vielen Fällen den Start von Schadprogrammen verhindern, bietet allerdings niemals eine 100-prozentige Sicherheit.


Mit unseren Experten-Tipps sind Sie auf der sicheren Seite!

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Ihr IT Sicherheit Experte

Arne Schwarze
Arne Schwarze ist Autor für die IT-Fachinformationsdienste „mIT Sicherheit“ und „Windows Server“....

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