Tickende Zeitbombe: Adware Fireball wütet in jedem zehnten deutschen Unternehmen!

07. Juni 2017

Eine brandgefährliche Browser-Erweiterung namens Fireball hat sich in den vergangenen Monaten auf jedem zehnten Rechner in deutschen Unternehmensnetzwerken eingeschlichen. Auch viele Privathaushalte sind betroffen. Wie Sie testen, ob Fireball bei Ihnen aktiv ist und wie Sie den Schädling entfernen, erfahren Sie in diesem Artikel.

Auf über 250 Millionen Rechnern ist die sogenannte Adware „Fireball“ derzeit aktiv. Besonders schwer betroffen ist Deutschland. Mir liegt ein erschreckender Bericht der Experten des Sicherheitsunternehmens Check Point vor, nach dem Fireball mindestens einen Rechner in jedem zehnten deutschen Unternehmensnetzwerk infiziert hat.

In fast allen Fällen geschieht dies unbemerkt und ohne dass dies zunächst bedrohliche Auswirkungen hat. Warum? Fireball infiziert die Rechner auf verstecktem Wege und ist zunächst zwar lästig, aber harmlos.

Fireball ist ein Werbeprogramm einer chinesischen Marketingfirma und schleicht sich bei der Installation nützlicher Programme wie Deal Wifi, Mustang Browser, Soso Desktop oder FVP Imageviewer mit auf dem Computer ein.

Einmal installiert, agiert Fireball wie eine Browser-Erweiterung. Anstelle der von Ihnen eingestellten Suchmaschine erscheint plötzlich ein mit Werbung vollgestopftes Suchportal des chinesischen Betreibers Rafotech.

Das ist äußerst nervig, für Ihren Rechner und Ihre Sicherheit aber erst einmal keine ernsthafte Bedrohung. Eine tickende Zeitbombe ist Fireball, weil das Programm so ausgerichtet ist, dass es jeden beliebigen Programmcode auf Ihrem Rechner ausführen kann – und damit auch jedwede Art von Malware, vom Passwort-Ausleser bis zum Erpressungstrojaner.

Hacker könnten Fireball jederzeit nutzen, um über die ungesicherte Software Zugriff auf Ihren Rechner zu erhalten. Besonders bedrohlich wird es dann für betroffene Unternehmen, denn vom infizierten Computer breitet sich die Malware auf das gesamte Netzwerk aus. Jedes zehnte Unternehmen in Deutschland könnte so in Geiselhaft von Angreifern geraten, Schäden in Millionenhöhe wären die Folge.

So entfernen Sie die tickende Zeitbombe
Jetzt zur guten Nachricht: Sie können auf einfache Art und Weise überprüfen, ob Fireball auf Ihrem PC installiert ist und es genauso einfach löschen – zumindest solange das Sicherheitsleck nicht von einem Hacker genutzt wird, um Ihren Computer unter seine Kontrolle zu bringen.

Öffnen Sie im Start-Bereich auf „Systemsteuerung“ und auf „Programm deinstallieren.“ Hier finden Sie eine Auflistung aller auf Ihrem Computer installierten Programme. Suchen Sie nach Fireball und klicken Sie umgehend auf „deinstallieren“, um den Plagegeist loszuwerden.

Darüber hinaus müssen Sie in allen von Ihnen verwendeten Webbrowsern prüfen, ob Fireball auch wirklich verschwunden ist. In Chrome löschen Sie die Adware über „Weitere Tools“ -> „Erweiterungen“, in Firefox klicken Sie auf das Menüsymbol und wählen „Addons“ aus, um zu schauen, ob die Adware bereits gelöscht wurde. Im Internet Explorer geht dies nach dem Klick auf das Einstellungssymbol über „Add-ons verwalten“.

Wichtig ist, dass Sie alle Browser überprüfen. Bleibt Fireball auch nur an einer Stelle versteckt aktiv, kann sich die Adware schnell wieder auf Ihrem ganzen Computer ausbreiten.

Zu guter Letzt setzen Sie die Startseite Ihres Browsers und die Suchmaschine wieder auf Ihre ursprünglichen Einstellungen zurück.

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