CeBIT 2012, 06. bis 10. März: Hoffnungsträger Open Source
Open Source gewinnt an Bedeutung: Stellt Wolfgang Frank fest, der den Open Source Park der CeBIT organisiert. Gerade bei mittelständischen Firmen sei quelloffene Software stark im Kommen.
Zwar sind Studien zur tatsächlichen Open-Source-Nutzung Mangelware. Nach Angaben des Dienstleisters Zenoss aber setzen bereits 98 Prozent aller Unternehmen freie Software in der einen oder anderen Form ein. Führend dabei sind der Apache Webserver und das freie Office-Programm Open Office, das inzwischen sogar von großen Playern wie Sun Microsystems, IBM oder Intel unterstützt wird.
Open Source Area in Halle 2 bietet alles unter einem Dach
Googles Betriebssystem Android dominiert die Smartphone-Szene. Und viele Behörden sind gerade dabei, zu Linux und freier Software zu migrieren. Vorbild dabei ist München: Bis 2013 sollen in der Verwaltung der bayerischen Landeshauptstadt 12.000 von 15.000 Rechnern ohne Windows auskommen, zurzeit sind es rund 7.000.
Mit der Abwendung von proprietärer Software verfolgen die Anwender vor allem ein Ziel: Kostenersparnis. Und tatsächlich ergab eine Studie des Fraunhofer Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation, dass ein Großteil der befragten Unternehmen seine Lizenz- und Betriebskosten um 20 bis 25 Prozent reduzieren konnte.
Auf der CeBIT haben Linux und freie Software in Halle 2 ihren festen Platz. Der Bereich rund um den Open Source Park ist die größte business-orientierte Veranstaltung für quelloffene Software in Europa. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen nutzen die Gelegenheit zur Selbstdarstellung.
Quelle Text und Bild: Deutschen Messe AG
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