Linux-Tipp! So bekommen Sie ihren Scanner ans Laufen

Mit Sane und der Benutzeroberfläche XSane können Sie unter Linux bereits eine Vielzahl von Scannern in Betrieb nehmen
Im Vergleich zu Druckern ist es um die Scanner-Unterstützung unter Linux eher schlecht bestellt. Ein Grund dafür liegt in der großen Auswahl an preiswerten Geräten, die oft nicht lange genug am Markt sind, um eine größere Verbreitung zu erreichen. Das wiederum mindert die Chancen, dass die Linux-Gemeinde entsprechende Treiber entwickelt. Einer der wichtigsten Linux-Projekte diesbezüglich ist Sane („Scanner access now easy“). Auf der Homepage des Projekts http://www.sane-project.org finden Sie unter der Rubrik „Supported devices“ eine umfangreiche Datenbank, die die verschiedenen Scanner-Modelle hinsichtlich ihrer Linux-Tauglichkeit klassifiziert.
Sane liefert Ihnen zugleich die nötigen Programmbibliotheken, um die unterstützten Scanner unter Linux in Betrieb zu nehmen. Neben den unter Ubuntu und OpenSuse standardmäßig vorinstallierten Backend-Programmdateien (libsane/sane-backends) benötigen Sie zusätzlich eine grafische Benutzeroberfläche wie XSane, die im Falle von Ubuntu bereits ebenfalls vorinstalliert ist. Sie starten XSane unter „Anwendungen – Grafik – XSane Bild-Scanner“. Unter OpenSuse ist XSane mit wenigen Mausklicks über das YaST-Kontrollzentrum nachinstalliert.
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