Fotografieren bei Regenwetter
Der diesjährige Winter hat bislang mehr Regentage als Schnee gebracht. Und auch die Digitalkamera bleibt bei Schmuddelwetter meist in der Schublade. Dabei zeigen sich bei Regen viele Motive von einer völlig unbekannten Seite. Gehen Sie also ruhig einmal im Regen mit Ihrer Kamera hinaus. Was Sie beachten sollten, damit Ihrem Apparat dabei nichts passiert, haben wir hier zusammengetragen.
Landschaften, Stadtansichten oder auch Gebäude entfalten einen ganz eigenständigen Reiz, wenn sie bei Regenwetter aufgenommen werden. Die Tiefe einer Landschaft lässt sich allerdings kaum einfangen, wenn alles Grau in Grau ist – konzentrieren Sie sich also eher auf Details. Auf den Straßen spiegelt sich zum Beispiel das Licht der Autos und von Ampeln. Oder halten Sie Ausschau nach bunten Regenschirmen. Und achten Sie einmal auf Pfützen – sie fangen die Welt wie in einem Brennglas ein, auch das kann sehr reizvoll sein.
Wer also bei Regenwetter auf Motivjagd geht, wird selten enttäuscht. Allerdings sollten Sie Ihre Kamera nicht einem stundenlangen Guss aussetzen. Ein paar Tropfen kann sie ab, wenn es kräftig schüttet, sollten Sie Ihren Apparat besser schützen. Oft reicht, aus einem Unterstand heraus zu fotografieren, etwa einer Bushaltestelle oder unter einem Türstock. Vielleicht begleitet Sie ja auch eine helfende Hand, sie kann Ihre Kamera mit einem Regenschirm schützen. Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, packt die Digitalkamera in eine Regenschutzfolie – sie gibt es für ein paar Euro praktisch für jedes Modell.
Zum Ärgernis können Wassertropfen auf der Frontlinse werden. Einen gewissen Schutz bietet eine Streulichtblende. Vermeiden Sie zudem, Ihre Kamera nach oben zu richten. Denken Sie auch daran, dass die flauen Kontraste im Regenwetter den Belichtungsmesser Ihrer Kamera irritieren können. Prüfen Sie wichtige Aufnahmen daher sofort und wiederholen Sie sie gegebenenfalls mit angepassten Belichtungseinstellungen. (mv)



