Software für Schneideplotter – Erfahrungen mit Draw Cut Pro

17. März 2015

Mit einem Schneideplotter sind einzigartige Dinge möglich. Nicht nur in der Werbebranche sind diese speziellen Geräte unverzichtbar, denn auch der Hobbybereich wird zunehmend von Schneideplottern bestimmt.

Während ein Plotter sich lediglich um Zeichnungen auf Papier kümmert, ist ein Schneideplotter dazu fähig, vorgegebene Grafiken auszuschneiden. Dies wird beispielsweise notwendig, wenn Unternehmenslogos für Schilder oder Aufkleber gestaltet werden sollen. Die genaue Funktionsweise von Schneideplottern kann sich je nach Modell unterscheiden. So einfach das zu Beginn klingt, ist es in der Umsetzung jedoch oft nicht. Gerade an der Software, mit der ein Schneideplotter angesteuert wird, hapert es nicht selten und die Arbeit wird unnötig verkompliziert. Wer sich am Markt jedoch ein wenig genauer umsieht, wird auch die Software Draw Cut entdecken. Der Hersteller verspricht viel, denn nicht nur der Funktionsumfang soll die Software einzigartig machen, sondern auch Qualität und Präzision sollen das Anwender-Leben erleichtern. Doch stimmt das?

Was Draw Cut kann

Aus deutschem Hause stammt die Software Draw Cut. Es gibt sie sowohl in der Lite Version als auch in einer etwas teureren, dafür jedoch leistungsstärkeren Pro Variante. Gerade für den professionellen und häufigen Einsatz ist die Investition in die Pro Version der Software sinnvoll, denn der gesteigerte Leistungsumfang kann sich durchaus sehen lassen. Die Investition hält sich auch bei der Pro Version angenehm in Grenzen, denn eine Einzellizenz ist bei y-o-w.com nicht nur käuflich, sondern auch im Rahmen eines Leasings erhältlich. Ob der eigene Schneideplotter sich mit der Software verträgt, lässt sich schon vor der Anschaffung herausfinden. So ist Draw Cut Pro unter anderem mit Schneideplottern der Marken Secabo, Roland, Summa und Graphtec kompatibel. Was das vorhandene Betriebssystem betrifft, so arbeitet die Software nur unter Windows. Von der XP Version bis hin zum neueren Windows 8 ist Draw Cut Pro eine mögliche Lösung.

Der erste Schritt zur Arbeit mit dem Programm ist die Installation. An dieser Stelle überzeugt Draw Cut bereits durch eine unkomplizierte Handhabung. Die Installation erfolgt eigenständig und ist in kurzer Zeit erledigt. Der Nutzer wird nun dazu aufgefordert, einige Einstellungen vorzunehmen, damit die Software fertig kalibriert zur Verfügung steht. Auch die Kalibrierung ist sehr einfach und stellt auch unerfahrene Anwender nicht vor unüberwindbare Hürden.

Ist die erste Einrichtung der Software erledigt, sollten Nutzer sich zunächst mit der Software vertraut machen. Das gelingt mit Draw Cut erstaunlich leicht, denn die nutzerfreundliche Bedienoberfläche ist selbsterklärend aufgebaut. Das luftige Design wirkt nicht überladen und erleichtert die Handhabung umso mehr.

Die Leistungsstärke von Draw Cut Pro

Draw Cut Pro wird dem interessierten Kunden als besonders leistungsstarke Software mit hohen Qualitätsmerkmalen angepriesen. In der Tat zeigt sich das bereits in der Vektorisierung der Bitmap-Dateien, aus denen das fertige Werk entstehen soll. Glatte Konturen und vor allem präzise Arbeiten sind mit dem Tool leicht zu erzeugen. Dies ist vor allem auch auf Lapos XPT zurückzuführen. Dieses Konturschnitt-System ist am Markt derzeit einzigartig und hebt sich von seiner Konkurrenz deutlich ab. Dass der Hersteller hiermit nicht zu viel verspricht, zeigt sich in der Anwendung, denn die Software sorgt auf eigenständige Art und Weise für hohe Qualität. So scannt sie gleich mehrfach, damit mögliche Fehler gar nicht erst entstehen und für den Kontur Schnitt bei Fotografien wird eine Vektorisierung vorgenommen. Mögliche Verzerrungen verhindert Lapos XPT durch seine Smart Align Berechnung und besonders lange Plots werden durch die Multi Marken ermöglicht. Wer sich also auf hohe Qualität verlassen möchte und eine Software braucht, die diesem Prinzip folgt, der wird mit Draw Cut Lite durchaus glücklich werden.

Die kreativen Möglichkeiten

Dass Draw Cut Pro dank seiner einfachen Bedienung und der hochwertigen Software tatsächlich etwas leisten kann, ist an dieser Stelle bereits deutlich. In der Tat macht die Arbeit mit der Anwendung Spaß, denn andere Programme wie Corel Draw oder auch Adobe Illustrator werden schlichtweg überflüssig. Während früher also mehrere Fernster gleichzeitig geöffnet sein mussten und die Übersichtlichkeit zu wünschen übrig ließ, macht Draw Cut Pro kurzen Prozess mit dem „Zuviel“ auf dem Desktop.

Kreativität leicht gemacht dank vielfältiger Funktionen. (Quelle: stux (CC0-Lizenz)/ pixabay.com)

Interessant für den Anwender ist nun jedoch, ob die Software auch der kreativen Arbeit nicht im Wege steht. Ein Blick auf die vielen Funktionen, die sich dank der schönen Nutzeroberfläche leicht erschließen, lässt keine Fragen offen. Mit Draw Cut Pro können sowohl Schlag- als auch Blockschatten erzeugt werden, Outlines für Texte sind schnell generiert und die Verschmelzung von Buchstaben funktioniert so, wie der Hersteller es verspricht. Sogar etwas kompliziertere Formen wie Sterne schafft die Software ganz ohne Schwierigkeiten, sodass der Künstler im Anwender kaum auf Grenzen stößt.

Fazit

Wer zunächst anhand der vielen Produktversprechen ein wenig skeptisch ist, wird sich von Draw Cut Pro recht schnell überzeugen lassen. Der Hersteller hat sich bei dieser Software nicht nur Gedanken über die Qualität der Resultate gemacht, sondern ermöglicht zusätzlich eine besonders leichte Nutzung der Software. Anwender, die zum ersten Mal mit der Software in Kontakt kommen, finden sich schnell zurecht. Der Funktionsumfang kann sich ebenfalls sehen lassen und mit Lapos XPT erhält der Anwender die berühmte Kirsche auf dem Sahnehäubchen. Draw Cut ist in seiner Pro Version also eine durchaus empfehlenswerte Anwendung, die kaum Optimierungspotenzial bietet. Wer bislang mit Draw Cut Lite arbeitet, kann problemlos upgraden.

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