Fehlende Komponenten nachinstallieren
Bei der Installation von Software unter Windows wird man meist gefragt, ob man die Standard-Installation haben möchte oder Komponenten auswählen will. Die meisten klicken einfach immer auf „Weiter“, und dann wird die Standard-Installation eingerichtet. Wenn Sie mal darauf achten, werden Sie feststellen, dass diese meist auch mit der „vollständigen“ Installation übereinstimmt. Bei den heutigen Festplattengrößen kommt es auf Speicherplatz ohnehin nicht mehr an, daher spielt das kaum eine Rolle. Es könnte höchstens passieren, dass Zusatzkomponenten den Benutzer verwirren, falls sie auf der Benutzeroberfläche in Erscheinung treten.
Es kommt aber auch vor, dass man bei der Arbeit mit einem Programm feststellt, dass Komponenten fehlen. In dem Fall können Sie meist mit der Windows-Systemsteuerung die Software nachinstallieren. LibreOffice ist so ein Fall, denn das Programm wird oft ohne die passenden Importfilter für ältere Dateiformate installiert. Wenn Sie dann eine alte SDW-Datei von 2001 öffnen möchten, stehen Sie auf dem Schlauch.
In der Systemsteuerung unter „Programme und Funktionen“ können Sie Programme nicht nur entfernen, sondern auch ergänzen – sofern die Entwickler das passend programmiert haben. Bei LibreOffice ist das der Fall, und Sie können mit einem Klick auf „Ändern“ fehlende Komponenten nachinstallieren, zum Beispiel zusätzliche Sprachen für die Benutzeroberfläche oder die „Filter für obsolete Dateiformate“. Sobald diese Filter installiert sind, können Sie mit dem aktuellen LibreOffice auch wieder die uralten Rechnungen aus dem Archiv öffnen. Auf die gleiche Weise können Sie auch in vielen anderen Programmen fehlende Komponenten nachrüsten.
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