Mein Zeitplan ist zu dicht für Puffer
Nehmen Sie sich die Zeit und planen Sie Puffer ein – das erhöht die Motivation und gibt Auftrieb, so dass Sie letztlich mehr schaffen.
Gut die Hälfte aller Klienten, die ich in Sachen Zeit- und Selbstmanagement berate, reagieren beim Vorschlag, Pufferzeiten einzuplanen, erst einmal ablehnend: Sie hätten so viel zu tun, dass sie keine Puffer einplanen könnten – und schon gar keine 50 oder 40 Prozent.
Meist hilft es, wenn ich mit ihnen die Tagespläne für die nächsten 2 bis 3 Tage durchgehe und bei jedem To-Do frage, wie der sie ihren Langfristzielen näher bringt. Machen Sie die Probe auf's Exempel und gehen Sie Ihre Tagesplanung einmal ehrlich durch.
Und noch ein Punkt spricht für großzügige Pufferzeiten: Sie sorgen für Erfolgserlebnisse. Denn damit schaffen Sie die Dinge, die Sie sich vornehmen. Wer nur 50 oder 60 Prozent seiner Arbeitszeit fest verplant, hat – zuerst einmal – weniger Aufgaben auf seiner Liste. Und die erreicht er auch schneller. Das wiederum gibt Auftrieb und Energie und motiviert. Und schon schaffen Sie mehr als Sie gedacht (oder eingeplant) hatten.
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