PowerPoint 2010: Wie Sie eine Präsentation als Video weitergeben

18. Oktober 2010
Dieter Schiecke Von Dieter Schiecke, Powerpoint, Office, News & Trends ...

Sie haben eine Präsentation mit tollen Animationen und den neuen Folienübergängen in PowerPoint 2010 fertig gestellt und wollen diese nun an andere weitergeben. Doch welche PowerPoint-Version haben die Empfänger? Und haben sie überhaupt PowerPoint installiert? Wenn die Empfänger den PowerPoint Viewer 2010 haben, der bei Microsoft kostenlos zum Download bereit steht, ist das Abspielen der Präsentation kein Problem. Aber der Viewer muss – im Unterschied zu früheren Versionen – installiert werden und das können Anwender nur, wenn sie Administratorrechte auf ihrem PC haben.

Hier eine Alternative, bei der Sie all diese Wenn und Aber nicht berücksichtigen müssen: Wandeln Sie die Präsentation in ein Video um, welches das Format WMV hat. Auf jedem Windows-Computer kann diese WMV-Datei dann mit dem Windows Media Player abgespielt werden.

Lesen Sie in diesem Artikel, wie mit welchen Schritten Sie eine Präsentation in ein Video umwandeln und was dabei zu beachten ist.

 

Das sind die Vorteile der Weitergabe als Video

  • Es ist völlig belanglos, welche PowerPoint-Version auf dem Computer des Empfängers vorhanden ist oder ob PowerPoint überhaupt installiert ist. PowerPoint ist für das Abspielen des Videos nicht erforderlich.
  • Die Animationen und Folienübergänge, die Sie in Ihre Präsentation einbauen, werden im Video 1:1 wiedergegeben.
  • Die zeitlichen Abläufe für das Abspielen der Folien werden im Video komplett berücksichtigt.
  • Gesprochene Kommentare, die Sie zum Video aufgenommen haben, sind im Video enthalten.
  • Gibt es in der Präsentation eine Filmsequenz, wird auch diese im Video korrekt abgespielt.
  • Für den Fall, dass die Sicherheit der Präsentation wichtig ist: Der Empfänger kann die Inhalte der Präsentation nicht ändern und auch nicht kopieren
  • Größe und Qualität des entstehenden Videos lassen sich je nach Einsatzzweck und Ausgabemedium in drei Stufen steuern.

Die Präsentation richtig vorbereiten

Damit das entstehende Video nicht statisch, sondern beweg ist, sorgen Sie dafür, dass die Inhalte auf allen Folien mit sinnvollen Animationseffekten schrittweise erscheinen oder wieder verschwinden oder hervorgehoben werden.

  • Nutzen Sie dazu die Eingangs-, Betont- und Beenden-Effekte, die Sie auf der Registerkarte Animationen in der Gruppe Animation finden. Die folgende Abbildung zeigt einen Ausschnitt der Effekt-Galerie.

Nach dem Zuweisen von Animationseffekten für die Objekte und Texte auf den Folien legen Sie fest, auf welche Art die einzelnen Folien eingeblendet und wie lange sie angezeigt werden sollen.

  • Wechseln Sie dazu auf die Registerkarte Übergänge.
  • Wählen Sie dort in der Gruppe Übergang zu dieser Folie einen wirkungsvollen Übergangseffekt aus – beispielsweise Würfel, Galerie, Türen, Fenster, Wellen.

  • Legen Sie auf der gleichen Registerkarte ganz rechts in der Gruppe Anzeigedauer im Feld Nach für jede Folie fest, nach wie viel Sekunden die nächste Folie folgen soll.
  • Speichern Sie den aktuellen Zustand der Präsentation mit der Tastenkombination Strg + S.

Die Qualität der Präsentation bestimmen

  • Wandeln Sie nun die Präsentation in ein Video um, indem Sie in der Registerkarte Datei auf Speichern und Senden und dann auf Video erstellen klicken.
  • Legen Sie fest, in welcher Qualität und Größe das Video produziert werden soll. Klicken Sie dazu ganz rechts auf den Pfeil nach unten bei Computer- und HD-Anzeigen.

  • Wollen Sie ein Video mit hoher Qualität (aber auch beträchtlicher Dateigröße), dann wählen Sie Computer- und HD-Anzeigen.
  • Für ein Video mittlerer Größe und Qualität wählen Sie Internet und DVD.

Die kleinstmöglichen Größe und niedrigste Qualität erreichen Sie per Klick auf Tragbare Geräte. Diese Variante eignet sich für eine Webseite oder den Versand per E-Mail.

Am besten ist es, wenn Sie zwei Varianten testen, um herauszufinden, welche am besten geeignet ist.

 

Dauer und Ablauf des Videos steuern

  • Da Sie bereits in Ihrer Präsentation festgelegt haben, wie lange die Animationseffekte dauern und wie lange jede der Folien angezeigt werden soll, bevor die nächste folgt, wählen Sie nun Aufgezeichnete Zeitabläufe und Kommentare verwenden.
  • Auch wenn Sie einen Kommentar und Zeigerbewegungen aufgezeichnet und zeitlich abgestimmt haben, klicken Sie auf Aufgezeichnete Zeitabläufe und Kommentare verwenden.
  • Haben Sie für Ihre Folien keine Zeiten festgelegt, geben Sie bei Sekunden, die jede Folie angezeigt werden soll einen Wert in Sekunden ein.

Das Video mit den gewünschten Einstellungen produzieren

Nachdem Sie alle Einstellungen zu Qualität, Größe und Anzeigedauer vorgenommen haben, klicken Sie auf die Schaltfläche Video erstellen.

  • Geben Sie im folgenden Dialogfeld im Feld Dateiname einen passenden Namen für das Video ein und wählen Sie den Speicherordner für die Datei.
  • Klicken dann auf Speichern.
  • Das Video wird nun gerendert. Diesen Vorgang können Sie in der Statusleiste unten verfolgen. Je nach gewählten Einstellungen kann dies einige Sekunden oder mehrere Minuten dauern.

Spielen Sie zum Schluss das erstellte Video im Windows Media Player ab.

 

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