Bislang ist kein Patch für dieses Leck verfügbar, obwohl der Fehler Microsoft bereits seit Anfang März 2006 bekannt ist.
Anwender müssen lediglich zum Öffnen einer entsprechend präparierten Webseite animiert werden, um einem Angreifer die Möglichkeit zu geben, den Internet Explorer zum Absturz zu bringen oder mit Schadcode die weitreichende Kontrolle über das System zu erlangen.
Der Fehler tritt bei allen Internet Explorer-Versionen ab 5.01 und auch unter Windows XP mit Service Pack 2 auf.
Bis ein Patch von Microsoft veröffentlicht wird, ist es ratsam, einen alternativen Browser wie Firefox zu benutzen, der nicht von diesem Sicherheitsleck betroffen ist. Falls Sie weiterhin den Internet Explorer nutzen möchten, sollten Sie keine Links zu Webseiten öffnen, deren Quelle sie nicht absolut vertrauen. Besonders bei Links aus Mails, deren Absender Sie nicht kennen, sollten Sie erhöhte Wachsamkeit walten lassen.
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