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Bearbeiten Sie Ihre Fotos ab sofort wie die Profis mit Ulead PhotoImpact 11, 12 und X3! Dieses Praxisbuch von Kay Michael Kuhnlein unterstützt Sie dabei mit nützlichen Tipps und sofort umsetzbaren Schritt-für-Schritt-Anleitungen.
In 15 Kapiteln erfahren Sie das Profi-Wissen, mit dem Sie Ihre Fotos perfekt bearbeiten können. So stehen Ihre Bilder zukünftig den Fotos in diversen Magazinen und Zeitschriften in nichts mehr nach!
Es gibt einige Effekte, die Sie mit einem ganz speziellen Dialogfeld begrüßen:
Ein Leser hat geschrieben: Es gibt so viele Techniken zum Schärfen eines Bildes. Welches ist denn nun die beste Methode und wie sind hier die Einstellungen?
Da jedes Bild anders ist, verlangt es unter Umständen nach einer eigenen Schärfungstechnik mit unterschiedlichen Einstellungen.
Aber es gibt trotzdem einen brauchbaren Tipp den Sie auf jeden Fall mit einigen Fotos testen sollten. Er gilt für die Funktion Unschärfemaske, es ist die Schärfetechnik, die von den Profifotografen bevorzugt angewendet wird.
Sie öffnen den Schärfefilter mit Foto/Schärfe/Unschärfemaske. Es ist sehr hilfreich, wenn Sie mit den folgenden Werten beginnen: Radius: 1,0, Stärke: 85 und Schwellenwert: 4. Diese Einstellungen bestätigen Sie mit OK.
Sind Sie mit der Schärfung noch nicht ganz zufrieden, dann betätigen Sie die Strg+T-Tastenkombination. Damit wird der Filter mit identischen Werten ein weiteres Mal zugewiesen.
Das ist eine prima Schärfungs-Methode nach der Skalierung von Bildern oder leichter Unschärfe beim Aufnehmen des Motivs. Doch gestatten Sie mir an dieser Stelle noch den Hinweis: Bei einem völlig unscharfen oder verwackeltem Bild können Sie sich alle Rettungsversuche sparen. Wunder kann auch PhotoImpact nicht vollbringen.
Die meisten Digitalkameras liefern Ihnen die Fotos im JPG Dateiformat. Öffnen Sie ein solches Bild in PhotoImpact, bearbeiten es und möchten es anschließend wieder im JPG Dateiformat speichern gibt es eine Menge zu beachten.
Wenn Sie diesen Tipp beherzigen, dann erhalten Sie immer erstklassige Bilder im JPG-Format.
Wie gehen Sie vor, wenn Sie die Einstellungen für einen Effekt speichern möchten? Am besten wie folgt:
Noch mehr Tipps zu Ulead PhotoImpact finden Sie hier: In den kostenlosen PhotoImpact-Secrets!
Möchten Sie die Bildmaße eines Ihrer Fotos ändern, erreichen Sie das dazugehörige Dialogfenster über den Menübefehl Einstellen/Größe ändern oder dem Tastaturbefehl Strg+G. Wenn Sie hier dann bei der Eingabe von Werten in cm eingeben, dann müssen Sie dabei berücksichtigen, dass PhotoImpact dabei kein Komma akzeptiert. Geben Sie die gewünschte Zahl mit einem Punkt ein.
Wenn Ihnen die werkseitig eingestellte Position der Paletten nicht zusagt, dann können Sie das ändern und Ihren persönlichen Vorlieben anpassen. Jede der Paletten lässt sich mit gedrückter Maustaste frei auf der Arbeitsfläche verschieben oder an einem der Seitenränder andocken. PhotoImpact merkt sich diese Einstellung, nach dem Schließen und erneutem Öffnen bleibt diese Anordnung erhalten.
Möchten Sie die neue Anordnung wieder auflösen, müssen Sie mit gedrückter Maustaste die farbig unterlegte Titelleiste der Palette erst auf eine leere Stelle auf der Arbeitsfläche ziehen und dann über das X in der Titelleiste schließen. Nur so können Sie beim nächsten Aufruf einen neuen Platz für das Palettenfenster bestimmen.

Mitunter zeugen Blitze von einem nahen Gewitter ohne dass sich der Himmel dabei wesentlich verdunkelt. Genau eine solche Szene können Sie ohne viel Aufwand mit PhotoImpact bei jeder Außenaufnahme realisieren.
Ein klein wenig Übung und Sie gestalten die Gewitter-Szene so realistisch, dass kaum ein Betrachter die Manipulation erkennen wird.
Es ist denkbar, dass Sie mit den Vorschaubildern im Dialogfenster der Filter nicht so ganz zufrieden sind. Sie könnten natürlich einfach den Effekt zuweisen und bei Nichtgefallen über die Schaltfläche Rückgängig wieder entfernen. Doch PhotoImpact hat hier eine andere Lösung parat:
PS: Mehr Tipps & Tricks rund um die digitale Bildbearbeitung mit PhotoImpact finden Sie hier!

Nicht immer ist am Urlaubsort oder am Ziel eines Kurzausfluges richtig schönes Wetter, bei dem Sie Fotos mit knackigen Farben von Ihrer Digitalkamera erhalten. Außerdem, wer möchte schon zugeben, dass er bei schlechtem Wetter unterwegs war. Haben Sie PhotoImpact, spielen Sie doch einfach Wettergott und geben Ihren Fotos nachträglich ein perfektes „Fotografenwetter“. Hierzu führen Sie den Befehl Foto/Verbessern/Sonnenlicht aus:
Bei Text oder Objekten aus der Trickkiste müssen Sie sich beim Speichern entscheiden, ob die Objekte auf eigenen Ebenen erhalten bleiben sollen. Vielleicht möchten Sie diese zu einem späteren Zeitpunkt ändern oder teilweise entfernen? Dann müssen Sie Ihr bearbeitetes Bild auf jeden Fall im PhotoImpact eigenen Dateiformat *. UFO speichern, nur so bleiben Objekte und Ebenen erhalten.
Sicherlich haben Sie auch schon eine solche Situation erlebt: Sie wollten schon seit längerer Zeit ein Porträtfoto etwas aufpeppen, um es zu verschenken. Da Ihnen noch nicht so die richtige Idee kam, haben Sie die geplante Bildbearbeitung vor sich her geschoben. Irgendwie haben Sie das Vorhaben dann vergessen, doch heute ist der Tag gekommen und Sie müssen es fertig stellen. Viele Anwender suchen dann meistens etwas ziellos in PhotoImpact nach einem brauchbaren Effekt, der ganz auf die Schnelle zugewiesen werden kann und trotzdem etwas hermacht.
Wenn Sie ein Porträtfoto besitzen, das vor einem möglichst ruhigen und einfarbigen Hintergrund aufgenommen wurde, dann habe ich was für Sie. Der Filter ist nicht über das Menü Effekt zu erreichen, sondern wurde im Menü Foto versteckt. Sie öffnen Ihn mit Foto/Linsenfilter/Multivisionsfilter. Im Dialogfenster probieren Sie einfach verschiedene Einstellungen aus, Sie werden garantiert etwas finden, das Sie begeistert.
Ich darf Ihnen garantieren, mir ist noch niemand untergekommen, der sich nicht über ein solches Foto gefreut hätte.

Das ist keine schwierige Aufgabe. Dafür brauchen Sie den Inhalt der betreffenden Webseite auf der Arbeitsfläche von PhotoImpact:
Sie rufen die gewünschte Internetseite auf und betätigen auf Ihrer Tastatur die Druck-Taste. Damit haben Sie den Webseiteninhalt in die Windows-Zwischenablage kopiert. Von dort bringen Sie die Aufnahme über Bearbeiten/Einfügen/Als neues Bild auf die Arbeitsfläche.
Der Rest ist Wiederholung des vorangegangenen Tipp: Mit der Pipette klicken Sie auf die gesuchte Farbe und Sie wird als Vordergrundfarbe angezeigt. Danach können Sie wie gewohnt damit arbeiten.
Sie kommen von einem Ausflug zurück und haben jede Menge Fotos geschossen. Beim Betrachten der Bilder müssen Sie leider feststellen, dass die Farben irgendwie flau wirken oder aber einen Farbstich aufweisen.
An geeigneten Funktionen zur Farbänderung oder -optimierung mangelt es bei PhotoImpact nun wirklich nicht. Schwieriger ist es da schon, diese Funktionen auf Anhieb zu finden. Außerdem: Nur wer alles Mal ausprobiert, kann entscheiden, welche Arbeitsweise ihm persönlich am ehesten zusagt.
Eine genial einfache Methode finden Sie in der Trickkiste. Hier markieren Sie in der Baumstruktur den Eintrag Bildverbesserungen/Farbeinstellung. Im rechten Teil der Trickkiste wird Ihnen eine Reihe von Vorschaubildern angezeigt.
Diese ziehen Sie mit gedrückter Maustaste auf das geöffnete Foto oder führen einen Doppelklick auf das Vorschaubild aus. Bei Gefallen haben Sie nun eine ganz schnelle und einfache Methode für die Farbänderung gefunden. Trifft das Resultat noch nicht so ganz Ihren Geschmack, dann betätigen Sie in der Symbolleiste die Schaltfläche für Rückgängig und versuchen es mit dem nächsten Vorschaubild.
So etwas funktioniert sehr gut, wenn der hervorzuhebende Bildbereich scharf abgebildet wird und der Rest des Fotos eine Unschärfe aufweist. PhotoImpact 12 hat dafür eine spezielle Funktion im Angebot. Sie erreichen sie über Foto/Unschärfe/Zoom-Unschärfe:
Hierfür kann es keine allgemein gültigen Empfehlungen geben, da unterschiedliche Ausgangsbilder und verschiedene Geschmäcker ausschlaggebend sind. Testen Sie einfach einige der möglichen Einstellungen, ich bin ganz sicher, Sie erhalten tolle wirkungsvolle Resultate.
Bei einer Veröffentlichung Ihrer Fotos in Internet nutzen Sie am besten eine Bildauflösung von 72 Pixel/Zoll (oder 72 DPI), höhere Auflösungen bringen hier keine Qualitätssteigerung. Jetzt kennen Sie die ideale Bildauflösung für das Internet, bleibt noch übrig, die richtigen Bildmaße zu finden.
Für die Darstellungsgröße im Internet sind die Zentimeter-Maße völlig bedeutungslos. Die Größe bestimmen Sie ausschließlich über die Pixelmaße. Aber allein anhand der Pixelmaße haben Sie vielleicht noch keine so richtige Vorstellung von der exakten Darstellungsgröße.
Das Problem lösen Sie ganz einfach mit dem Besuch einiger Internetseiten, auf denen Bilder zu sehen sind. Gehen Sie doch einfach mal auf die Webseite www.a-dezign.de und klicken Sie auf ein Vorschaubild Ihrer Wahl. Es öffnet sich das Foto in Originalgröße. Klicken Sie dann mit der rechten Maustaste auf das Bild und wählen Sie im Kontextmenü den Eintrag Eigenschaften. Im Internet Explorer öffnet sich ein neues Fenster - hier erfahren Sie die Pixelgröße des Fotos.
Auf diese Weise können Sie exakt beurteilen, wie ein Bild in einer bestimmten Größe im Internet Explorer angezeigt wird. Nach dem Besuch einiger Webseiten finden Sie so die Bildgröße, die Ihren Vorstellungen entspricht.

Sie haben im Photo Explorer 8.6 links in der Baumstruktur den Ordner mit den Bildern markiert. Bei gedrückter Strg-Taste markieren Sie nun die gewünschten vier Bilder. Wichtig: Bei vier Fotos auf einer Seite müssen diese alle im gleichen Format vorliegen - eventuell bedarf es noch einer vorherigen Drehung über die entsprechende Schaltfläche in der Symbolleiste.
Haben Sie die vier Bilder markiert, betätigen Sie in der Symbolleiste die Schaltfläche Drucken und wählen den Eintrag Bilder. Sie sind dann im Dialogfenster Bilder drucken angekommen. Hier sind alle weiteren Einstellungen selbsterklärend. Zwei Dinge sollten Sie aber auf jeden Fall berücksichtigen:
Ebenfalls ein weiteres Plus ist die übersichtliche Gestaltung des Dialogfensters Bilder drucken, da die verschiedenen Layouts mit der Anzahl der Bilder sofort zu erkennen sind.
Sie haben gerade Ihren Lieblingsfilm auf DVD aufgenommen oder Ihre persönlichen Musik-Favoriten auf CD gebrannt. Anschließend möchten Sie die CD/DVD mit einem ansprechenden Etikett ausstatten. Mit PhotoImpact 12 ist es das sprichwörtliche Kinderspiel:
Das war dann schon die halbe Miete, Sie haben jetzt ein individuelles Etikett. Brauchen Sie auch noch eine Einlage für Vorder- und Rückseite der CD-Hülle, erledigen Sie das auf die gleiche Weise. Dank dieser neuen Funktion bleibt Ihnen das doch etwas mühselige Abmessen und die Erstellung einer eigenen Vorlage erspart. Höchstwahrscheinlich möchten Sie nun Ihr Etikett auch ausdrucken:
Sie befinden sich bei PhotoImpact 12 im ExpressFix-Modus und klicken in der Palette auf der rechten Seite auf den Eintrag Allgemeine Belichtung. Nun dürfen Sie sich für zwei unterschiedliche Vorgehensweisen entscheiden:
Sind Sie mit den Korrekturen an Ihrem Foto zufrieden, dann speichern Sie das Foto über Datei/Speichern unter in dem gewünschten Dateiformat.
Wenn Sie die Bedienungsanleitung Ihrer Digitalkamera genau durchlesen, finden Sie garantiert einen Hinweis zum Thema „Blitzaufnahmen ohne rote Augen“. Sind Sie auf den eingebauten Blitz der Kamera angewiesen, lässt sich der „rote Augen Effekt“ trotz mancherlei technischer Features einfach nicht 100%ig vermeiden. Gut, dass Sie PhotoImpact besitzen! Denn mit den folgenden Arbeitsschritten beseitigen Sie die roten Augen vollständig – garantiert:
Also wenn Sie in Zukunft doch mal wieder ein Foto mit roten Augen geschossen haben - kein Problem, Sie wissen ja jetzt wie Sie diese vollständig eliminieren.
Noch mehr Tipps zu Ulead PhotoImpact finden Sie hier: In den kostenlosen PhotoImpact-Secrets!
Es lohnt wirklich, sich einmal mit dem Thema "Plugins" zu beschäftigen. Sie werden erstaunt sein, welche Effekte machbar sind.
Im realen Leben brauchen Sie für den Wunsch nach einer neuen Augenfarbe farbige Kontaktlinsen. Bei der Bildbearbeitung realisieren Sie das mit nur wenigen Arbeitsschritten. Jeder Farbwunsch wird dabei erfüllt.
Gleich folgt die Anleitung für einige Arbeitsschritte, bei denen Sie die Augen direkt umfärben, das soll heißen, Sie arbeiten nicht auf einem neuen Objekt, sondern manipulieren das Foto selbst.
Bei solchen Veränderungen sollten Sie grundsätzlich mit einer Kopie des Originalbildes arbeiten. Eine Kopie erhalten Sie mit Bearbeiten/ Duplizieren/ Nur Basisbild. So bleibt das Originalfoto erhalten und Sie können es zu einem späteren Zeitpunkt für weitere Manipulationen einsetzen.
Das gilt nicht nur für das hier vorgestellte „Augen färben“, sondern für jede Aktion, die nur auf einem bestimmten Bildbereich Wirkung zeigen soll. Sie müssen diese Bereiche auswählen, in anderen Bildbearbeitungsprogrammen wird dieser Vorgang auch als maskieren bezeichnet. Folgen Sie den Arbeitsschritten und Sie werden diese Aufgabe ohne Schwierigkeiten meistern:
Damit sind die beiden Augen maskiert. Sollten Sie das heute zum ersten Mal machen, kann es möglich sein, dass Sie mit dem Ergebnis nicht zufrieden sind. In diesem Fall empfehle ich Ihnen mit dem Menübefehl Auswahl/Keine die bisherige Maskierung zu löschen und einen neuen Versuch zu starten. Seien Sie nicht enttäuscht, wenn Sie mehrere Versuche benötigen. Auch ich selbst habe beim ersten Versuch mit diesem Werkzeug einige Zeit geübt, bis ich wirklich zufrieden war.
Im vorigen Tipp haben Sie ja schon die Augenbereiche ausgewählt. Also können Sie jetzt mit dem Färben starten. Für die Änderungen von bestehenden Farben bietet Ihnen PhotoImpact mehrere Möglichkeiten. Sie arbeiten hier mit der Funktion Farbton/Sättigung:
Bei den meisten Bildbearbeitungsprogrammen führen mehrere Wege zum Ziel, PhotoImpact macht da keine Ausnahme. Bei der folgenden Methode wird erst der gewünschte Bildbereich entfärbt und danach neu gefärbt. Das hat den Vorteil, der neue und bestehende Farbton wird nicht miteinander gemischt, sondern Sie erhalten eine neue Farbe die intensiver wirkt:
Dank dem heutigen PhotoImpact-Secrets sollte es für Sie kein Problem mehr darstellen, bestimmte Bildbereiche umzufärben. Die zuletzt aufgeführte Funktion Farbbalance eignet sich auch ganz hervorragend für die allgemeine Farbkorrektur Ihrer Fotos - am besten einfach mal Ausprobieren.
Noch mehr Tipps zu Ulead PhotoImpact finden Sie hier: In den kostenlosen PhotoImpact-Secrets!
Sie möchten das Herz nicht von Hand zeichnen, also bedienen Sie sich in der Trickkiste von PhotoImpact 12. Hier gibt es eine Vielzahl von Formen und Symbolen, die Sie recht einfach nutzen können:
Die Herzform ist nun in Ihrem Zielbild angekommen, sicherlich sind Sie mit der Größe noch nicht zufrieden. Sie hätten das Herz gerne etwas größer, dabei möchten Sie aber selbstverständlich die Proportionen erhalten. Genau deshalb müssen Sie zuvor eine Einstellung kontrollieren oder vornehmen - dann erst funktioniert das reibungslos mit dem Skalieren:
Erst jetzt bleiben die Proportionen erhalten, Sie können nun einen der Eckpunkte beliebig verschieben. Haben Sie Ihre Wunschgröße gefunden, wechseln Sie zu dem Wahlwerkzeug per Mausklick oder mit der K-Taste.
Jetzt kennen Sie den Weg für solche 3D-Effekte. Diese können Sie auf jede Art von Objekten anwenden oder so auch Text zum Eyecatcher machen. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Ausprobieren.
Mit PhotoImpact lässt sich fast jeder Effekt nachbauen, doch leider sind die Funktionen dazu manchmal sehr gut versteckt. Bevor Sie sich auf die Suche machen können, müssen Sie natürlich erst einmal die genaue Bezeichnung kennen, die der Programmierer der Funktion gegeben hat. Bei dem vorliegenden Beispiel trägt die Funktion den Namen Umblättern.
Es gibt natürlich auch noch einen anderen Weg über das Menü Effekt/Kreativ/Umblättern. Damit gelangen Sie direkt in das Dialogfenster und können den Effekt über Regler und Schaltflächen ganz individuell Ihren Wünschen anpassen.
Auch wenn Sie das Handbuch Ihrer digitalen Kamera auswendig gelernt haben, sind trotzdem immer mal wieder Fotos dabei, die nicht 100%ig gelungen sind. Hier lohnt sich folgender Versuch:
Wird eine Verbesserung Ihres Fotos sichtbar, dann hat sich der Versuch gelohnt, andernfalls klicken Sie auf die Schaltfläche Abbrechen und probieren es das nächste Mal mit einem anderen Foto.
Sollte bei Ihnen in der Auswahlliste überhaupt kein Hersteller aufgeführt sein, dann wurden diese bei der Installation von PhotoImpact nicht berücksichtigt. In diesem Fall müssen Sie das Verzeichnis in dem die Kameraprofile (sie haben die Dateiendung *.CCF) aufgeführt sind, auf Ihrer Festplatte suchen. Bei einer Standardinstallation finden Sie die Dateien unter: C:\Programme\Ulead Systems\Ulead Photoimpact 12\CCF.
Auf den folgenden neuen Internetseiten finden Sie jede Menge Gratis-Tipps und -Anleitungen rund um Ulead PhotoImpact:
Nicht vergessen: Solche Arbeiten nie am Original vornehmen! Also erst einmal mit Bearbeiten/Duplizieren oder den Strg+D-Tasten eine Kopie erzeugen. Dann rufen Sie über Einstellen/Größe ändern das gleichnamige Dialogfenster auf:
Wenn Sie das einige Male probiert haben, dann geht auch die Änderung der Bildmaße und Bildauflösung ganz leicht von der Hand.
Unter dem Begriff "Bildauflösung" bestimmen Sie bei Digitalkameras die Bildmaße (vorausgesetzt, diese Wahlmöglichkeit wird bei Ihrer Kamera angeboten). Die Bildmaße werden in Pixeln angegeben. Bei einer 8,0-Megapixel-Kamera, wie der Canon EOS 350D, ist das größtmöglichste Bildformat 3.456 x 2.304 Pixel, das Sie einstellen können. Je nach Kamerahersteller finden Sie diese Einstellung nicht unter der Bezeichnung „Auflösung“ oder „Bildauflösung“, sondern es wird der Begriff „Qualität“ verwendet.
Empfehlung: Fotografieren Sie immer mit größtmöglicher Bildauflösung! So haben Sie später mehr Spielraum, wenn Sie das Bild im Format DIN A4 oder größer drucken möchten.
Die „Bildauflösung“ begegnet Ihnen auch bei der Bildbearbeitung mit PhotoImpact 12. Jetzt werden Sie zusätzlich mit den Begriffen DPI (Dots per Inch), PPI (Pixel per Inch) oder mit Pixel/Zoll konfrontiert – ganz schön verwirrend auf den ersten Blick. Diese Einstellung ist für die Entwicklung im Fotolabor oder bei der Ausgabe auf einem Tintenstrahldrucker von Bedeutung.
Das sollten Sie sich unbedingt merken: Keine Kamera speichert Bilder in DPI/PPI oder Pixel/Zoll, sondern nur in Pixelmaßen. Erst beim Öffnen der Fotos aus der Kamera wird automatisch eine Auflösung von 72 DPI oder 96 DPI (je nach Bildbearbeitungsprogramm) automatisch angewendet.
Weitere Tipps und Empfehlungen finden Sie in unserm Gratis-Newsletter PhotoImpact-Secrets - hier!
Die Antwort lautet JA – hier kommt die Erklärung dafür: Bleiben wir bei dem zuvor aufgeführten Beispiel eines Fotos auf der 8,0-Megapixel-Kamera Canon EOS 350D, mit der höchstmöglichen Auflösung von 3.456 x 2.304 Pixel.
Nachdem Sie ein solches Foto in PhotoImpact geöffnet haben, rufen Sie Einstellen/Größe ändern auf. In dem Dialogfenster werden Sie sicherlich über die angezeigten Bildmaße mehr als überrascht sein. Das Beispielbild hat bei den zuvor aufgeführten Pixeln und einer Auflösung von 72 Pixel/Zoll die Bildmaße von 121,90 cm x 81,27 cm. Da hätten Sie nun ein Problem, wenn Sie ein solches Foto auf einer DIN A4 Seite ausdrucken möchten.
Würden Sie jetzt beispielsweise Datei/Druckvorschau aufrufen, dann erhalten Sie den Hinweis: „Erhöhen Sie die Auflösung, das Bild ist zu groß.“
In solch einem Fall bleiben Sie in diesem Dialogfenster, deaktivieren Sie das Kontrollfeld für Neuabtasten und geben Sie in das Feld für Auflösung 300 Pixel/Zoll ein. Schon erhalten Sie die folgenden Bildmaße 29,26 cm x 19,51 cm, somit würde das Bild dann auf eine DIN A4 Seite passen.
Üblicherweise funktioniert es so: Sie öffnen die betreffende Webseite, klicken mit der rechten Maustaste auf das Bild Ihrer Wahl und wählen dann im Kontextmenü den Eintrag kopieren. In PhotoImpact bringen Sie es mit Bearbeiten/Einfügen/Als neues Bild auf die Arbeitsfläche. Bei einigen Webseiten wurde von den Programmierern ein Schutz eingebaut, dann ist der beschriebene Weg nicht möglich.
In PhotoImpact 12 funktioniert es aber schneller, besser und einfacher. Sie wählen den Menübefehl Datei/Von Web öffnen/Bild. Im neuen Dialogfenster geben Sie oben die gewünschte Internetseiten Adresse ein. Über die Scrollbalken navigieren Sie auf der angezeigten Seite. Wird ein Bild sichtbar, bewegen Sie die Maus darauf und das Bild wird mit einem schwarzen oder roten Rahmen angezeigt. Jetzt brauchen Sie nur noch auf Öffnen klicken und das Bild erscheint in PhotoImpact 12 auf der Arbeitsfläche.
Aber das funktioniert nur mit der exakten Internetadresse. Wenn Sie zum Beispiel die Adresse der Startseite von www.fotocommunity.de eingeben, dann stehen Ihnen nur die Bilder auf der Startseite zur Verfügung. Sie können in dem Dialogfenster nicht auf der Webseite navigieren. Das bedeutet, wenn Sie bei www.fotocommunity.de ein Bild aus der Galerie öffnen möchten, dann brauchen Sie die exakte Adresse. In der Praxis bedeutet das: Sie rufen in Ihrem Browser die gewünschte Seite auf, kopieren die URL in die Windows-Zwischenablage und fügen Sie mit Strg+V im Dialogfenster in die Adresszeile ein. Trotz dieser kleinen Einschränkung finde ich dieses Feature einfach klasse - probieren Sie es also mal aus und bilden sich dann selbst eine Meinung.
Verwenden Sie den Menübefehl Datei/Von Web öffnen/Internetseite als Bild dann erscheint die komplette Internetseite als Bild auf Ihrer Arbeitsfläche.
Bitte beachten Sie: Prüfen Sie vorher die Urheberrechtsfragen, wenn Sie Bilder aus dem Internet downloaden. Zuviel Sorglosigkeit in diesem Punkt hat schon manchen Anwender nachträglich eine Menge Geld gekostet.
PS: Mehr Tipps & Tricks rund um die digitale Bildbearbeitung mit PhotoImpact finden Sie hier!
Möchten Sie eines der vielen Füllmuster individuell ändern, können Sie dies über die Weichzeichnung machen. Hierbei nutzen Sie eine der voreingestellten Musterfüllungen, erhalten aber eine völlig andere Optik. Vielleicht ist es genau das, was Sie gesucht haben:
Bei einem sehr hohen Radius erhalten Sie ganz fantastische individuelle Farbverläufe. Das ursprüngliche Füllmuster ist dabei kaum noch zu identifizieren. Es sieht aus wie eine eigene kreative Kreation, Sie werden begeistert sein.
Suchen Sie für Ihren Hintergrund ein farbiges Füllmuster, werden Sie auf jeden Fall in der Trickkiste fündig:
Sie erkennen, ein Mangel an Füllungen und Füllmustern gibt es bei PhotoImpact wirklich nicht. Für jeden Geschmack und Verwendungszweck ist etwas dabei, nur suchen müssen Sie ein klein wenig.